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Phlox: Ein Rückschnitt während der Blüte verlängert die Blühdauer

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Von: Ines Alms

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Die Phloxstaude, auch Flammenblume genannt, kann ein zweites Mal blühen, wenn man sie zurückschneidet, solange sie noch in der Blüte steht.

Manche Sorten blühen schon im April, manche erst im Juli. Wenn man seine Phloxbepflanzung geschickt plant, kann man sich also von Frühjahr bis Herbst an den Blüten erfreuen. Oder man bleibt bei einer Staude, schneidet sie rechtzeitig nach der ersten Blüte zurück und fordert die Pflanze dann im Spätsommer oder Herbst zu einem zweiten Flor heraus.

Phlox: Rückschnitt während der Blüte verlängert die Blühdauer

Mehrere weiß-lila blühende Phloxblüten
Der Phlox ist ein fleißiger Dauerblüher, wenn man ihm etwas dabei hilft. © photothek/Imago

Um eine zweite Blüte der Phlox-Staude zu provozieren, wartet man nicht ab, bis alle der kleinen Blüten an der Dolde verblüht sind. Stattdessen schneidet man die Dolde schon ab, wenn sich mehrere welke Blüten zeigen, also sobald etwa zwei Drittel verblüht sind. Denn sonst beginnen diese, Samen auszubilden und der Pflanze Kraft zu rauben. Für den Schnitt setzt man die Schere direkt oberhalb des letzten Blattpaars an. Danach bilden sich dann knapp unter dem Schnitt neue Seitentriebe und Blüten.

Wer dieses Ausputzen der Staude nicht durchführt, muss außerdem damit rechnen, dass die Pflanze anfälliger für Krankheiten wie Echten Mehltau und Schädlingsbefall wie Älchen wird. Letztere zählen zu den Nematoden.

Um die Blühkraft des Phloxes zu fördern, sind auch diese Pflegetipps hilfreich:

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Auch andere Stauden im Garten belohnen einen beherzten Rückschnitt mit einer verlängerten oder zweiten Blüte, dazu gehören Lavendel, Rittersporn, Chrysanthemen oder das winterharte Schleierkraut.

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