Laken und Tücher hängen von einem Balkon
+
Wenn sich Hitze in der Wohnung staut, ist dies kaum erträglich.

Genial

Mit diesem Trick kühlen Sie einen Raum herunter - ohne teure Geräte

  • Franziska Kaindl
    vonFranziska Kaindl
    schließen

An heißen Sommertagen ist eine Dachgeschosswohnung oft unerträglich. Wer dann keine Klimaanlage oder einen Ventilator hat, kann sich aber mit anderen Dingen behelfen.

  • Die Sommerhitze macht vielen zu schaffen.
  • Besonders im Dachgeschoss staut sich Hitze.
  • Ein genialer Trick soll dabei helfen, die Temperatur in Räumen zu senken.

Obwohl sich viele einen heißen Sommer mit spaßigen Badetagen herbeisehnt, ist die Hitze gerade in der Wohnung für viele eine Qual. Gerade wer in einer Dachgeschosswohnung lebt oder viele Zimmer auf der Südseite hat, kann davon ein Lied singen. Üblicherweise sind dann auch sämtliche Ventilatoren* in den Baumärkten und Elektrofachgeschäften vergriffen, sodass sich Leidtragende anderweitig behelfen müssen. Wie gut, dass es ein paar schlaue Köpfe gibt, die sich um genau dieses Problem besonders viele Gedanken gemacht haben.

Raum bei Hitze kühlen - mit einem simplen Trick

So ist derzeit wieder ein Tipp in aller Munde, der bereits im Mai 2018 vom Twitter-Nutzer „Maggostopohelix“ geteilt wurde. Sein Vorschlag wurde von zahlreichen Nutzern auf den Prüfstand gestellt und um Informationen ergänzt. So soll es funktionieren: „Eine 1,5-Liter-Flasche nicht ganz voll mit Wasser machen und einfrieren (dehnt sich beim Gefrieren aus.) Wenn es heiß ist, die Flasche auf einen hohen Punkt im Zimmer stellen. Das kühlt einen normalen Raum für etwa 3 Stunden um etwa 3 Grad Celsius ab."

Nutzer reagieren skeptisch auf Trick: „Ich bezweifle einen spürbaren Effekt"

Seinem Kühl-Vorschlag fügte er einleuchtende physikalische Berechnungen bei, die sogleich von anderen, die in der Thematik bewandert waren, überprüft wurden. So schrieb ein Nutzer: „Rein rechnerisch kommt's hin. 1,5 Kilogramm schmelzenden Eises können 100m³ Luft um 3 Grad Celisus abkühlen. Allerdings ignoriert diese Rechnung, dass man auch den Rest der Wände, Decke und Boden abkühlen muss. Die wenigsten Wohnungen sind Thermoskannen. Ich bezweifle einen spürbaren Effekt."

Darauf meinte „Maggostophelix“, dass es rein rechnerisch sogar für das Vierfache reichen würde. In der Praxis würden die 3 Grad durchaus erreicht werden. Zudem riet er dazu, die Flasche über Nacht einfrieren zu lassen, damit der Kühlschrank den Raum tagsüber nicht noch mehr einheizt.

Auch interessant: Wie bitte? Mit der Heizung lässt sich die Wohnung kühlen.

Kühl-Trick mit gefrorener Flasche hängt von Umständen vor Ort ab

Obwohl einige Nutzer trotz seiner Ausführungen noch skeptisch waren, erklärten sie jedoch den Trick einmal ausprobieren zu wollen: „Ich kann's mir auch nur ganz schwer vorstellen. Eigentlich gar nicht. Ich probier's trotzdem mal aus! Mit zwei Flaschen, weil der Raum ziemlich groß ist", schreibt zum Beispiel einer.

„Maggostophelix“ selbst ist sich jedoch sicher, dass es klappt. Er würde mit diesem Trick schon seit sieben Jahren die Hitze in seiner Dachgeschosswohnung in Schach halten, meinte er damals. Die 1,5-Liter-Flasche genüge für einen Raum von 15 bis 20 Quadratmetern. „[...] die Effektivität hängt natürlich von den Umständen vor Ort ab“, fügte er hinzu. „Das Prinzip funktioniert aber definitiv.“ Wer also selbst noch am Zweifeln ist, sollte den Tipp am besten selbst ausprobieren - schaden tut es nichts. Und falls es tatsächlich nicht klappen sollte, ist ja vielleicht trotz großem Ansturm auf die Fachmärkte noch ein Ventilator erhältlich - wie dieser Standventilator von Honeywell auf Amazon (werblicher Link). *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: So verbannen Sie die schwüle Hitze aus der Wohnung.

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © pixabay/annawaldl
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © pixabay/annawaldl
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © pixabay/Counselling
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © pixabay/KIMDAEJEUNG
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen, kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © pixabay/annawaldl
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © pixabay/MIH83
Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © pixabay/Hans
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © pixabay/Gellinger
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © pixabay/Jing
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © pixabay/mjordano

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare