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Die meisten Rhododendren schätzen sauren Boden. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Immergrüne Ziergehölze

Rhododendren gibt es auch für normale Gartenböden

Wer Rhododendren erfolgreich in seinem Garten anpflanzen möchte, der sollte auf die Bodenbeschaffenheit achten. Nicht alle Sorten benötigen beispielsweise einen sauren Boden.

Bonn (dpa/tmn) - In den meisten Gärten gedeihen Rhododendren nicht selbstverständlich gut. Grund dafür ist ein zu hoher pH-Wert im Boden. Die immergrünen Ziergehölze brauchen saure Böden mit einen pH-Wert von 4,5 bis 5,5, erläutert das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft.

Die Lösung des Problems sind Spezialzüchtungen: Sogenannte Inkarho-Rhododendren der Interessensgemeinschaft kalktoleranter Rhododendren wachsen etwa auch in üblicher Gartenerde. Trotzdem rät das Bundesinformationszentrum, diese Pflanzen beim Auffüllen des Pflanzlochs mit etwas spezieller Rhododendren-Erde zu versorgen.

Alternativ kann man seinen Gartenboden dauerhaft für den Rhododendron aufbereiten: Das Pflanzloch wird dann mit Spezialerde aufgefüllt, dazu verwendet man Rhododendron-Dünger. Außerdem umgibt man die Pflanzen mit einer Lage Rindenmulch, die gleichzeitig Unkraut unterdrückt.

Testen lässt sich der pH-Wert des Bodens mit Indikatorstreifen oder sogenannten pH-Metern aus dem Fachhandel.

Weitere Tipps des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft

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