Ein Holzbrett auf dem Paprikascheiben und ein Messer liegen.
+
Sind Schneidebretter aus Holz hygienischer als anderes Material? Mehr dazu lesen Sie hier.

Schneiden in der Küche

Schneidebretter aus Holz, Plastik und Glas: Welches ist das bessere Material?

Der Griff zum Schneidebrett erfolgt in der Küche beinahe täglich. Welches Material sich daher am ehesten eignet und wie es gereinigt wird, erfahren Sie hier.

Schneidebretter kommen in der Küche beinahe täglich zum Einsatz. Manch einer verwendet ein und dasselbe Brett über Jahre hinweg. Nach einer gewissen Zeit sieht man den Schneidebrettern die ständige Benutzung an. Es bilden sich Rillen und Einschnitte vom Messer. Diese sind nicht nur unschön anzusehen, sie bilden auch ein Paradies für Keime und Bakterien. Da stellt sich die Frage, welches Material für ein Schneidebrett am besten ist? Und, wie oft sollte man das Schneidebrett austauschen? Wir haben Antworten.

Das richtige Schneidebrett in der Küche: Dazu raten Verbraucherschützer

Schneidebretter aus Glas sind nicht zu empfehlen, da das „Glas eine hohe Dichte besitzt und die Messerklingen beim Schneiden sehr schnell stumpf werden“, so das Heimwerker-Portal myHOMEBOOK. Verbraucherschützer raten eher zu Schneidebrettern aus Holz. Studien weisen mittlerweile die antibakterielle Wirkung einiger Holzarten nach. Zu diesen gehören Kiefer, Fichte, Lärche, Ahorn, Buche, Eiche und Pappel. Je nach Holzart nahmen in den Studien die Keimbelastungen ab. „Bestimmte Holzarten, insbesondere Kiefer, aber auch Eiche und Lärche, töten Bakterien ab. Die antibakterielle Wirkung tritt dabei sowohl an der Oberfläche als auch im Holzinneren gleichermaßen auf“, erklärt Dr.-Ing. Helmut Steinkamp, Projektleiter am Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik. Holzbretter sind also umweltfreundlicher und auch strapazierfähiger. Diese Eigenschaft schont zudem die Messerklinge.

Lesen Sie auch: Sie wollen mehr Freude und positive Energie? – Diese sieben Zimmerpflanzen könnten helfen.

Schneidebretter aus Holz — richtig reinigen und austauschen

Schneidebretter sind nicht dafür gedacht, über Jahre hinweg benutzt zu werden. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ein Schneidebrett dann ausgetauscht werden sollte, sobald die Beschädigungen an der Oberfläche eindeutig zu erkennen sind. Wenn es um die richtige Reinigung der Schneidebretter geht, so rät die Verbraucherzentrale Bayern folgende Schritte zu beachten:

  • Spülen Sie das Schneidebrett nach jeder Benutzung mit heißem Wasser ab. Nutzen Sie zusätzlich Spülmittel und reinigen Sie es mit einem Schwamm.
  • Bedenken Sie bitte, dass Holz nicht für die Spülmaschine geeignet ist. Daher dort nur die Plastikbretter waschen.
  • Lassen Sie das Schneidebrett nach der Reinigung ordentlich trocknen, damit sich keine Keime bilden können.
  • Schneidebretter aus Holz sollten regelmäßig mit neutralem Speiseöl eingefettet werden.
  • Keime auf Holzbrettern können hin und wieder mithilfe der Mikrowelle abgetötet werden. Dazu reichen schon einige Sekunden in dem Gerät.

Lesen Sie auch: Virenfrei Putzen: Dieser Trick braucht keine chemischen Reinigungsmittel.

Übrigens, wussten Sie, dass man rohes Fleisch besser nicht auf Holzschneidebrettern schneiden sollte? In diesem Fall eignen sich die Schneidebretter aus Plastik. Das ist so zu begründen, dass sich die Bakterien des Fleisches auf dem Brettchen einnisten. Dies kann unter anderem zu einer Lebensmittelvergiftung führen. Achten Sie bei der Reinigung auf eine Wassertemperatur von mindestens 60 °C. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass Gemüse, Obst und andere Lebensmittel nicht auf Schneidebrettern zerkleinert werden, welches für das rohe Fleisch verwendet wurde. (swa)

Auch interessant: Haben Sie schon von der FlyLady-Methode gehört?

So richten Sie Ihre Küche passend zur vegetarischen oder veganen Ernährung ein

Vegetarier und Veganer brauchen tendenziell mehr Platz zum Schneiden und Schnippeln - und auch zum Reinigen der Früchte.
Vegetarier und Veganer brauchen tendenziell mehr Platz zum Schneiden und Schnippeln - und auch zum Reinigen der Früchte. © AMK
Auch bei den Kleingeräten gibt es einiges, was sich insbesondere für Vegetarier und Veganer eignet: Ein Mixer für Smoothies etwa.
Auch bei den Kleingeräten gibt es einiges, was sich insbesondere für Vegetarier und Veganer eignet: Ein Mixer für Smoothies etwa. © Christin Klose
Wer viel Gemüse verarbeitet, muss auch viel Gemüse waschen. Hier bietet sich also ein größerer Spülbereich an.
Wer viel Gemüse verarbeitet, muss auch viel Gemüse waschen. Hier bietet sich also ein größerer Spülbereich an. © AMK
In speziellen Töpfen mit integrierten Pflanzenleuchten können Kräuter und auch kleine Gemüsepflanzen das ganze Jahr über heranwachsen.
In speziellen Töpfen mit integrierten Pflanzenleuchten können Kräuter und auch kleine Gemüsepflanzen das ganze Jahr über heranwachsen. © AMK
Viele Kühlschränke haben inzwischen verbesserte Lagerbedingungen für Obst und Gemüse.
Viele Kühlschränke haben inzwischen verbesserte Lagerbedingungen für Obst und Gemüse. © AMK

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare