Die gelbe Blüte einer Hawaiipalme.
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Die Hawaiipalme wird auch als Vulkanpalme bezeichnet – dabei ist sie keine Palme, sondern eine Sukkulente.

Paradiesisch schön

Aloha für Zuhause: So pflanzen und pflegen Sie die Hawaiipalme

Sich das Aloha-Gefühl nach Hause zu holen, geht unter anderem mit einer Hawaiipalme. Wie Sie die außergewöhnliche Sukkulente pflegen, erfahren Sie hier.

Streng genommen ist die Hawaiipalme gar keine Palme, sondern eine Sukkulente. Daher mag Sie den steinigen bis sandigen Boden am liebsten. Ihre gelben Blüten strahlen in den Wintermonaten Januar bis März sowie im November und Dezember in voller Blüte. Dabei erreicht die Hawaiipalme eine Wuchshöhe von 80 cm bis 100 cm. In den Sommermonaten verliert die Hawaiipalme ihre schönen Blüten, was Besitzer aber nicht beunruhigen sollte.

Hawaiipalme: Allgemeines zur Zimmerpflanze

Die Hawaiipalme, die auch unter dem Namen Vulkanpalme bekannt ist, gehört zur Familie der Glockenblumengewächse. Auf Hawaii ist sie in Felsspalten und auf Basaltklippen in der Nähe des Meeres zu finden. Da das einzige Insekt, welches die Pflanze erfolgreich bestäuben konnte, mittlerweile ausgestorben ist, ist auch die Hawaiipalme vom Aussterben bedroht. Dieses Insekt ist der Nachtfalter. Inzwischen wird die Pflanze per Hand durch Botaniker und freiwillige Helfer bestäubt. Interessanterweise öffnen sich die Blüten der Hawaiipalme aufgrund ihres natürlichen Bestäubers, dem Nachtfalter, nur nachts. Hierzulande ist die Hawaiipalme als Zimmerpflanze zwar nicht häufig auffindbar, dennoch ist es nicht unmöglich, sich die Pflanze zu halten.

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Hawaiipalme – pflanzen und pflegen der Zimmerpflanze

Tatsächlich kommt die Hawaiipalme auch ohne tropisches Klima aus. Am liebsten steht die Hawaiipalme an einem hellen Ort, ohne direkte Sonneneinstrahlung und bei normaler Zimmertemperatur. Damit sich die Blätter der Pflanze kräftiger entwickeln können, ist eine hohe Luftfeuchtigkeit von Vorteil, aber kein Muss. Um möglichst lange etwas von der Hawaiipalme zu haben, sollten Besitzer ihren Standort mit Bedacht wählen, da sie auf Veränderungen empfindlicher reagiert als andere Pflanzen. Zudem ist es auch wichtig, die Pflanzenerde mit einem speziellen Substrat zu versehen. Dies ist auch im Zusammenhang mit der Bewässerung ein entscheidender Faktor. Denn hier gilt die Regel: Sobald das Substrat ausgetrocknet ist, kann wieder gegossen werden. In den Sommermonaten, wenn die Pflanze ihre Ruhepause hält, sollte sie zweimal wöchentlich Wasser bekommen. In den Wintermonaten reicht es meist, sie nur einmal pro Woche zu gießen. Um Staunässe zu verhindern, sollten Besitzer darauf achten, dass sich kein Wasser im Übertopf sammelt. Für die Hawaiipalme ist es besser, wenn sie durchringend und reichlich Wasser bekommt.

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Auch Düngen gehört zu einer guten Pflege dazu. Für den Sommer gilt: Versorgen Sie die Pflanze etwa alle sechs bis acht Wochen mit Kakteendünger. Im Winter sollte sie alle vier Wochen gedüngt werden. Ein Umtopfen ist nicht so oft nötig. Es genügt dies nur alle zwei bis drei Jahre zu tun. Die Blätter und Blüten der Hawaiipalme sollten auf keinen Fall geschnitten werden, da das eher schädlich ist für die Zimmerpflanze. Dennoch: vergilbte Blätter können Sie natürlich per Hand entfernen. Eine Krankheit, die Besitzer einer Hawaiipalme dringlichst vermeiden sollten, ist die Wurzelfäule. Die Pflanze ist extrem anfällig für Staunässe und kann dementsprechend schnell eingehen. Schädlinge, vor denen Sie die Hawaiipalme besser schützen, sind neben Spinnmilben auch Thripsen*. Ein Befall ist zwar eher selten, nichtsdestotrotz sollten Sie vor allem im Winter ein Auge auf die Hawaiipalme haben. (swa) *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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