Hätten Sie es gewusst?

Tulpen frisch halten: Darum dürfen Sie die Stiele nicht mit der Schere abschneiden

  • Sophie Waldner
    vonSophie Waldner
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Tulpen sind die Frühlingsblumen schlechthin. Kein Wunder. Immerhin versprühen sie mit ihren knalligen Farben pure Freude. Doch wie bleiben Tulpen länger frisch?

Nichts heißt den Frühling mehr willkommen, als ein Strauß schöner Schnittblumen auf dem Küchentisch. Zu den beliebtesten gehören neben Rosen*, auch Gerbera, Narzisse, Lilie oder auch die Hortensie. Natürlich gibt es noch weitaus mehr. Eine weitere gern gesehene Schnittblume im Frühjahr ist die Tulpe. Sie strahlt in allen möglichen Farben und bringt damit gute Laune in die Wohnung. Dieses Glück soll gern lange anhalten. Um die Tulpen für eine ganze Weile frisch halten zu können, brauchen Sie nur wenige Tipps zu beachten.

Tulpen frisch halten – Tipp 1: Nicht verdursten lassen

Tulpen gehören zu den Schnittblumen, die gerne und vor allem viel Wasser mögen. Lassen Sie sie also lieber nicht verdursten. Idealerweise nehmen Sie dafür einfach kühles Wasser aus der Wasserleitung. Besondere Zusätze brauchen Sie aber nicht hinzuzufügen. Und während Sie das Wasser eh alle zwei Tage wechseln, lohnt es sich auch gleich nach den Stielen zu sehen. Sind die nämlich schon braun an den Enden, sollten Sie diese Stelle am besten direkt entfernen.

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Tulpen frisch halten – Tipp 2: Stiele nicht mit der Schere abschneiden

Egal, ob Sie die Tulpen gerade erst frisch ins Wasser stellen oder sie nur auffrischen wollen: Das Ende der Stängel sollten nicht mit einer Schere abgetrennt werden. Warum? Weil dadurch die sensiblen Leitungsbahnen zerstört werden. Greifen Sie stattdessen zu einem scharfen Messer. Übrigens reicht es schon maximal 6 mm abzuschneiden. Dann kann die Tulpe aber wieder hervorragend Wasser und Nährstoffe aufnehmen.

Um Tulpen so lange wie möglich frisch zu halten, gibt es einige Tipps – wir verraten Ihnen fünf.

Tulpen frisch halten – Tipp 3: Auf die richtige Umgebung achten

Am liebsten mögen es Tulpen, wenn sie an einem kühlen und trockenen Ort stehen. Direkte Sonneneinstrahlung oder Heizungswärme sind ihr nicht so wohl gesonnen. Wer die Möglichkeit hat, könnte die Tulpen über Nacht an einem besonders kalten Ort, wie dem Keller aufbewahren. Dadurch bleiben sie immerhin knapp 10 Tage frisch.

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Tulpen frisch halten – Tipp 4: Augen auf bei der Nachbars-Wahl

Schnittblume ist nicht gleich Schnittblume. Tulpen vertragen sich zum Beispiel gar nicht mit Narzissen. Das ist damit zu erklären, dass die Osterglocken eine Art Schleim ins Wasser abgeben, der die Tulpen verwelken lässt. Nicht Sinn und Zweck des schönen Blumenstraußes. Auch sollte Sie die Vase mit den schönen Tulpen nicht in direkter Nähe von Obst aufstellen. Das liegt vor allem an dem Reifegas Ethylen, welches die Obstsorten abgeben. Dieses Gas lässt die Tulpen schnell welk werden.

Tulpen frisch halten – Tipp 5: Die richtige Vase wählen

Manche Schnittblumen brauchen viel Platz, um sich entfalten zu können. So auch die Tulpen, denn sie wachsen in der Vase weiter. Um sich dann nicht gegenseitig im Weg zu stehen, braucht jede Tulpe ein bisschen mehr Freiraum. Den können Sie ihnen mit einer größeren Vase getrost geben. (swa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Warum Gänseblümchen so robust sind

Der Name ist Programm: Die "dauerhafte Schöne" lautet die Übersetzung des botanischen Namens (Bellis perennis) des Gänseblümchens. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/dpa-tmn
Der Name ist Programm: Die «dauerhafte Schöne» lautet die Übersetzung des botanischen Namens (Bellis perennis) des Gänseblümchens. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/dpa-tmn © Mohssen Assanimoghaddam
Sind auf fast jeder Wiese zu finden: Gänseblümchen. Früher war die Blume auch als Heil- und Gewürzpflanze bekannt. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn
Sind auf fast jeder Wiese zu finden: Gänseblümchen. Früher war die Blume auch als Heil- und Gewürzpflanze bekannt. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn © Karl-Josef Hildenbrand
Untypischer Einwohner: Nur selten taucht eine einheimische Blütenpflanze von Januar bis Dezember immer mal wieder auf. Foto: Mascha Brichta/dpa Themendienst/dpa-tmn
Untypischer Einwohner: Nur selten taucht eine einheimische Blütenpflanze von Januar bis Dezember immer mal wieder auf. Foto: Mascha Brichta/dpa Themendienst/dpa-tmn © Mascha Brichta
Geschlossen leuchten Gänseblümchen zuweilen Rosa. Erblühen sie, werden sie Weiß. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn
Geschlossen leuchten Gänseblümchen zuweilen Rosa. Erblühen sie, werden sie Weiß. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn © Karl-Josef Hildenbrand
Essbare Blüte: Gänseblümchen sind gesund und machen sich gut als Dekoration im Salat. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn
Essbare Blüte: Gänseblümchen sind gesund und machen sich gut als Dekoration im Salat. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn © Florian Schuh

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