Drehknopf zur Programmwahl an einem Trockner.
+
Mit welcher Temperatur ein Kleidungsstück getrocknet werden sollte, ist aus dem Etikett zu erkennen.

Wäsche trocknen

Wäschetrockner: Diese Dinge sollten Sie lieber auf eine Leine hängen

Manche Materialien können leicht in den Wäschetrockner gegeben werden. Andere wiederum haben dort nichts zu suchen. Welche das sind, lesen Sie hier.

Während Sie Bettwäsche und Handtücher guten Gewissens in den Wäschetrockner packen können, gibt es eben auch Stoffe, die die Hitze nicht so gut vertragen. Diese können dadurch eingehen, ausleiern oder kaputtgehen. Natürlich spielt dabei auch eine Rolle, welche Temperatur am Wäschetrockner eingestellt wird. Je heißer, desto gefährlicher ist der Trockner für manche Materialien. Tatsächlich kann hier auch schnell Brandgefahr bestehen. Was nicht in den Trockner darf und was Sie sonst beachten sollten, finden Sie in diesem Artikel.

So erkennen Sie, was in den Wäschetrockner darf

Egal, ob Kleidungsstück, Handtuch oder Badematte — der kleine weiße Zettel, der angenäht ist, gibt genau an, was in den Wäschetrockner kann und was nicht. Ist auf dem Etikett ein Quadrat mit einem Kreis abgebildet, kann das Kleidungsstück in den Trockner. Ist das Symbol aber durchgestrichen, ist das Teil nicht für den Wäschetrockner geeignet. Eine andere Variante des Symbols kann auch sein, dass einzelne Punkte darin abgebildet sind. Das bedeutet zum Beispiel bei nur einem Punkt, dass das Kleidungsstück bei niedriger Temperatur in den Wäschetrockner gesteckt werden kann. Zwei Punkte bedeuten, dass der normale Trocknergang möglich ist. Ein Blick auf das Etikett an Kleidungsstücken, Handtüchern & Co. lohnt sich also allemal.

Lesen Sie auch: Haben Sie schon von der FlyLady-Methode gehört?

Video: Stiftung Warentest kürt den besten Wäschetrockner

Lesen Sie auch: Waschmaschine säubern: Mit diesen Hausmitteln werden Sie schlechte Gerüche los.

Wäschetrockner-Verbot: Diese Materialien lieber aufhängen

  • Badesachen
  • Empfindliche Kleidung aus Seide, reiner Wolle, Kaschmir sowie Viskose, Modal und Lyocell
  • Feinstrumpfhosen
  • Feine Unterwäsche und BHs
  • Kunstfasern wie Polyamid oder Polyacryl
  • Wasserdichte Stoffe
  • Kleidungsstücke aus Leder oder Kunstleder, Fell oder Kunstfell
  • Trikots und Oberbekleidung mit Aufdrucken, Applikationen oder Nieten
  • Haushaltstextilien, mit Gummierung – beispielsweise Badezimmermatten mit gummierter Unterseite

Neben diesen Materialien, die nicht in den Wäschetrockner gehören, sollte auch vermieden werden, dunkle und helle Wäsche gemeinsam zu trocknen. Denn auch hier besteht die Gefahr, dass die dunkle Farbe auf die helle Kleidung abfärbt. (swa)

Auch interessant: Mit diesen Hausmitteln bekämpfen Sie schlechte Gerüche aus dem Staubsauger.

Wasch-Tipps für Sportkleidung

Sportkleidung besteht weitgehend aus Hightech-Materialien, die ihr angenehme Eigenschaften verleiht. Sie ist atmungsaktiv, luftdurchlässig - und mitunter auch wasserabweisend. Foto: Bodo Marks/dpa-tmn
Sportkleidung besteht weitgehend aus Hightech-Materialien, die ihr angenehme Eigenschaften verleiht. Sie ist atmungsaktiv, luftdurchlässig - und mitunter auch wasserabweisend. Foto: Bodo Marks/dpa-tmn © Bodo Marks
Manche Waschmaschinen haben ein spezielles Programm für Sport- und Funktionstextilien, ansonsten bietet sich "Pflegeleicht" an. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn
Manche Waschmaschinen haben ein spezielles Programm für Sport- und Funktionstextilien, ansonsten bietet sich «Pflegeleicht» an. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn © Florian Schuh
Manchmal müffelt Sportkleidung nicht nur, bevor sie in die Maschine kommt, sondern auch nach dem Waschgang noch. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn
Manchmal müffelt Sportkleidung nicht nur, bevor sie in die Maschine kommt, sondern auch nach dem Waschgang noch. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn © Catherine Waibel
Claudia Oberascher ist Projektleiterin der Initiative Hausgeräte+ in Berlin. Foto: BDEW/dpa-tmn
Claudia Oberascher ist Projektleiterin der Initiative Hausgeräte+ in Berlin. Foto: BDEW/dpa-tmn © BDEW
Dr. Bernd Glassl ist Leiter des Bereichs Haushaltspflege beim Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW). Foto: Gerhard Hirsch/IKW/dpa-tmn
Dr. Bernd Glassl ist Leiter des Bereichs Haushaltspflege beim Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW). Foto: Gerhard Hirsch/IKW/dpa-tmn © Gerhard Hirsch

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare