Flachkollektoren sind die am häufigsten eingesetzte Kollektorenart. Foto: Alois Müller/co2online.de/dpa-tmn
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Flachkollektoren sind die am häufigsten eingesetzte Kollektorenart. Foto: Alois Müller/co2online.de/dpa-tmn
Carsten Körnig ist Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft in Berlin. Foto: Bundesverband Solarwirtschaft/dpa-tmn
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Carsten Körnig ist Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft in Berlin. Foto: Bundesverband Solarwirtschaft/dpa-tmn
Martin Brandis ist Energieexperte des Verbraucherzentrale Bundesverbands in Berlin. Foto: Gert Baumbach/vzbv/dpa-tmn
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Martin Brandis ist Energieexperte des Verbraucherzentrale Bundesverbands in Berlin. Foto: Gert Baumbach/vzbv/dpa-tmn
Marcus Weber ist bei der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online tätig. Foto: Phil Dera/www.co2online.de/dpa-tmn
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Marcus Weber ist bei der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online tätig. Foto: Phil Dera/www.co2online.de/dpa-tmn
Röhrenkollektoren gehören ebenfalls zu den Klassikern, werden aber seltener verwendet als Flachkollektoren. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
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Röhrenkollektoren gehören ebenfalls zu den Klassikern, werden aber seltener verwendet als Flachkollektoren. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Die große Auswahl

Welche Art der Solarthermieanlage ist richtig?

Den schwarzen Kollektoren auf dem Dach sieht man es meist nicht an. Aber es gibt verschiedene Bauweisen von Solarthermie-Anlagen. Welche ist die richtige für den jeweiligen Hausbesitzer?

Berlin (dpa/tmn) - Mit der Sonnenenergie heizen - das entspricht dem Zeitgeist, denn Solarthermie ist eine umwelt- und klimafreundliche Möglichkeit zum Heizen und für die Bereitung von Warmwasser.

"Schon mehr als zwei Millionen Haushalte setzen in Deutschland auf Solarheizungen zur Erzeugung von Raumwärme und warmem Wasser", erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft. Er erwartet, dass es dank neuer staatlicher Förderregelungen noch mehr werden.

Aber welche Solaranlage ist die richtige? Denn es gibt verschiedene Bauarten. Ein Überblick:

Allen gemeinsam ist...

..., dass sie Zusatzheizungen sind. Bisher können Solarthermieanlagen in der Regel nicht den gesamten Wärmebedarf eines Wohnhauses abdecken und müssen deshalb mit anderen Heizungsanlagen kombiniert werden. Man spricht dann von einer Hybridheizung.

Flachkollektoren sind...

... die am häufigsten eingesetzte Kollektorenart. "Sie bestehen aus rechteckigen, wärmegedämmten Elementen aus Aluminium oder Edelstahl, die flach auf dem Dach befestigt werden", erklärt Marcus Weber von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft CO2online. "Der Absorber, das ist ein wärmeleitendes und dunkel beschichtetes Metallblech im Inneren, wandelt Sonnenlicht in Wärme um."

Flachkollektoren erreichen Wirkungsgrade von etwa 60 bis 85 Prozent. Ihr Nachteil: der relativ hohe Platzbedarf. Für kleinere Dachflächen sind sie daher nicht geeignet. Die Kosten belaufen sich laut CO2online auf rund 220 bis 550 Euro pro Quadratmeter.

Röhrenkollektoren sind...

... auch klassische Energiewandler, die gern verwendet werden, auch wenn sie laut Martin Brandis vom Team Energieberatung des Verbraucherzentrale Bundesverbands nicht so weit verbreitet sind wie die Flachkollektoren.

Sie haben eine andere Konstruktion als Flachkollektoren - und das ist der Vorteil dieser Kollektorenart: Bei ihr wird die Wärme in Vakuumröhren aufgenommen, die einen höheren Wirkungsgrads als Flachkollektoren erreichen. "Für Häuser mit kleiner Dachfläche kann das eine gute Lösung sein", urteilt Brandis. "Allerdings sind Röhrenkollektoren teurer als Flachkollektoren." Die Kosten belaufen sich auf circa 350 bis 850 Euro pro Quadratmeter.

Hybridkollektoren sind...

... geeignet, wenn man Warmwasserbereitung und Stromerzeugung gleichermaßen betreiben möchte. Sie sind eine Kombination aus Solarkollektor und Photovoltaikmodul.

"Die Kombination von Solarthermie und Photovoltaik in einem Kollektor ist eine interessante Variante, weil sich beide Techniken gegenseitig beeinflussen", erklärt Weber. Allerdings kann es aufgrund der Bauweise sein, dass die Photovoltaikerträge an heißen Sommertagen sinken. Pro Kollektor muss man ab circa 700 Euro Kosten rechnen.

Überblick der Förderungen für Solarthermieanlagen

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