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Aufräumen ist mit eine der lästigsten Aufgaben im Haushalt. Schön, wenn man weiß, wie die Unordnung zu vermeiden ist.

Mehr Ordnung

Wenn Sie diese fünf einfachen Dinge einhalten, müssen Sie weniger aufräumen

Wer ständig das Gefühl hat, die Wohnung wieder von Neuem putzen zu müssen, sollte vielleicht auf kleine Dinge achten - und schon herrscht weniger Unordnung.

Meist hängt die Unordnung im Zuhause mit dem inneren Schweinehund zusammen, der alles gerne aufschiebt: Der Mülleimer ist voll? Ein bisschen was hat schon noch Platz. In der Spüle stapeln sich die Teller? Später hat das sicher auch noch Zeit. Und bevor man sich versieht, muss die gesamte Wohnung herausgeputzt werden.

Manchmal reicht es jedoch schon, auf kleine Dinge zu achten - und plötzlich wirkt die Wohnung gleich sauberer.

Beachten Sie diese fünf Dinge - und Sie müssen seltener aufräumen

1. Auf diesen Tipp schwört vor allem Marie Kondo in ihrer Aufräum-Serie auf Netflix: Jeder Gegenstand braucht seinen angestammten Platz. Das ist wichtig, weil sie ihn so nach jeder Verwendung wieder dort zurücklegen müssen und somit alles aufgeräumt bleibt - zudem haben Sie dann immer einen genauen Überblick über Ihre Besitztümer.

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2. Lassen Sie freie Flächen auch einfach mal frei. Oft sind es Schreibtisch und Kommode, die als Notnagel dienen, wenn sonst kein Platz mehr für Post, Bücher und anderen Kleinkram ist. Schaffen Sie eine Schublade oder ein Regalbrett frei für diese Dinge - und schon wirkt es sauberer in der Wohnung und Sie müssen seltener für Ordnung sorgen.

3. Nutzen Sie Wartezeiten aus: Wenn Sie zum Beispiel auf die Kaffeemaschine warten oder die Werbepause überbrücken wollen, nutzen Sie einfach die Zeit, um ein wenig Ordnung zu schaffen. So haben Sie auch nicht das Gefühl, zu viel Zeit mit Putzen zu verschwenden.

4. Machen Sie gleich nach dem Aufstehen das Bett. Hier handelt es sich ja praktisch um den Mittelpunkt des Zimmers. Wenn das Bett schon unordentlich ist, ist die Motivation, den Rest des Raums aufzuräumen, auch gleich geringer.

5. Misten Sie aus: Das klingt zwar ganz und gar nicht zeitsparend, aber wer einmal richtig ausgemistet hat, hat auch weniger Kram, der im Weg herumsteht und Unordnung schafft. Wichtig ist aber auch, konsequent zu bleiben. Wenn Sie in Zukunft Post, Kataloge oder Werbung erhalten, die Sie eh nicht brauchen bzw. Kartons von Bestellungen herumstehen haben, sollten Sie diese sofort entsorgen und nicht damit warten.

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Wie oft wechseln Sie eigentlich Klobürste, Putzlappen & Co.?

Mit dem Schwamm verteilen Sie den Schmutz eher, als dass Sie ihn entfernen. Wechseln Sie Ihn wöchentlich. Wahlweise können Sie ihn auch heiß in der Waschmaschine waschen, dass alle Keime entfernt werden.
Mit dem Schwamm verteilen Sie den Schmutz eher, als dass Sie ihn entfernen. Wechseln Sie Ihn wöchentlich. Wahlweise können Sie ihn auch heiß in der Waschmaschine waschen, dass alle Keime entfernt werden.  © pixabay
In den Furchen der Schneidebretter können sich Essensreste ansammeln, die sich selbst durch sorgfältiges Säubern nicht entfernen lassen. Deshalb sind sie nach zwölf Monaten auszutauschen.
In den Furchen der Schneidebretter können sich Essensreste ansammeln, die sich selbst durch sorgfältiges Säubern nicht entfernen lassen. Deshalb sind sie nach zwölf Monaten auszutauschen.  © pixabay
Geschirrtücher sind hervorragende Nistplätze für Keime. Um dem Vorzubeugen sollten sie regelmäßig bei 60 Grad gewaschen und zweimal in der Woche ausgetauscht werden.
Geschirrtücher sind hervorragende Nistplätze für Keime. Um dem Vorzubeugen sollten sie regelmäßig bei 60 Grad gewaschen und zweimal in der Woche ausgetauscht werden.  © pixabay
In Kopfkissen sammelt sich über die Jahre Talg und Harnstoff von verlorenen Haaren, Schuppen und durchschwitzten Nächten an. Deshalb ist es zu empfehlen, nach drei Jahren neue zu kaufen.
In Kopfkissen sammelt sich über die Jahre Talg und Harnstoff von verlorenen Haaren, Schuppen und durchschwitzten Nächten an. Deshalb ist es zu empfehlen, nach drei Jahren neue zu kaufen.  © pixabay
Zahnbürsten sind nach drei Monaten auszutauschen - und nicht erst, wenn die Borsten in alle Richtungen abstehen. Nach einer Erkältung sollten Sie sich sofort Ersatz suchen.
Zahnbürsten sind nach drei Monaten auszutauschen - und nicht erst, wenn die Borsten in alle Richtungen abstehen. Nach einer Erkältung sollten Sie sich sofort Ersatz suchen.  © pixabay
Auch Cremes sind auszuwechseln - und zwar alle zwölf Monate. Generell sollte nur mit sauberen Händen in die Creme gefasst werden. Durch die feuchte Umgebung haben Bakterien nämlich einen guten Nährboden.
Auch Cremes sind auszuwechseln - und zwar alle zwölf Monate. Generell sollte nur mit sauberen Händen in die Creme gefasst werden. Durch die feuchte Umgebung haben Bakterien nämlich einen guten Nährboden.  © dpa
Toilettenbürsten bekommen in ihrem Leben auch so einiges zu sehen - und sollten deswegen zweimal im Jahr gewechselt werden. Bei längerer Nutzung werden Keime auch nicht mehr entfernt, sondern nur noch weiter verteilt.
Toilettenbürsten bekommen in ihrem Leben auch so einiges zu sehen - und sollten deswegen zweimal im Jahr gewechselt werden. Bei längerer Nutzung werden Keime auch nicht mehr entfernt, sondern nur noch weiter verteilt.  © pixabay
Behälter aus Plastik sollten alle acht bis zwölf Monate neu gekauft werden. Durch häufiges Waschen oder Aufwärmen in der Mikrowelle tritt der Weichmacher Bisphenol A heraus - und der ist krankheitserregend. Behälter mit der Kennzeichnung "BPA free" sind frei von dieser Substanz.
Behälter aus Plastik sollten alle acht bis zwölf Monate neu gekauft werden. Durch häufiges Waschen oder Aufwärmen in der Mikrowelle tritt der Weichmacher Bisphenol A heraus - und der ist krankheitserregend. Behälter mit der Kennzeichnung "BPA free" sind frei von dieser Substanz.  © iStock / joebelanger
Kontaktlinsenbehälter sind alle drei Monate zu wechseln, da sich in der Lösung gerne Pilze und Keime ansiedeln. Diese gelangen über kurz oder lang auf die Linsen und somit auch auf die Augen.
Kontaktlinsenbehälter sind alle drei Monate zu wechseln, da sich in der Lösung gerne Pilze und Keime ansiedeln. Diese gelangen über kurz oder lang auf die Linsen und somit auch auf die Augen.  © iStock / marietjieopp
Auf Platz 1 der schmutzigsten Haushaltsutensilien steht der Wischmopp. Circa eine Milliarde Bakterien tummeln sich darauf herum und sollte deshalb alle zwei Monate ausgetauscht werden. Abnehmbare Lappen müssen nach jeder Nutzung unter 60 Grad ohne Weichspüler gewaschen werden.
Auf Platz 1 der schmutzigsten Haushaltsutensilien steht der Wischmopp. Circa eine Milliarde Bakterien tummeln sich darauf herum und sollte deshalb alle zwei Monate ausgetauscht werden. Abnehmbare Lappen müssen nach jeder Nutzung unter 60 Grad ohne Weichspüler gewaschen werden.  © pixabay

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