Eine rote-orangene Ringelblume.
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Ihre strahlende Leuchtkraft ist nur ein Grund, die Ringelblume im heimischen Garten zu pflanzen. Wie Sie dabei vorgehen sollten, lesen Sie hier.

Heilende Kräfte

Wunderpflanze im heimischen Garten – Ringelblume pflanzen und pflegen

Die Ringelblume überzeugt nicht nur mit ihrer strahlenden Farbenpracht. Es ist vor allem ihre Heilkraft, die sie so besonders macht. So pflanzen Sie die Wunderpflanze.

Schon vor Jahrzehnten wurde auf die heilige Kraft der Ringelblume, auch bekannt als Calendula officinalis, gesetzt. Und auch heute nimmt sie einen großen Stellenwert ein. Man denke nur an die altbekannte Ringelblumensalbe, die bei Wunden oder Entzündungen aufgetragen wird. Die Kraft der gelb- oder orangefarbenen Ringelblume wirkt sich aufgrund ihrer strahlenden Blüten auch auf das Gemüt aus. Es lohnt sich also, sich die leuchtende Strahlkraft der Ringelblume in den eigenen Garten zu holen. Wie Sie dabei vorgehen sollten und was es sonst zu beachten gibt, erfahren Sie hier.

Ringelblume im Garten pflanzen

Wichtig zu wissen ist, dass die Ringelblume eine wahre Sonnenanbeterin ist. Und obwohl ihr auch die Kälte nicht viel ausmacht, sollte mit dem Pflanzen der Blume bis nach den Eisheiligen ab Mitte Mai gewartet werden. Sobald der Frost durch ist, können Sie die Ringelblume aber ohne Weiteres pflanzen oder aussäen. Tatsächlich keimen die Samen der Ringelblume recht zügig, wodurch schnell erste Ergebnisse zu sehen sind. Idealerweise achten Sie beim Pflanzen oder Aussäen auf einen Abstand von etwa 30 bis 35 Zentimeter, da die Ringelblume hoch wächst und einiges an Platz beansprucht.

Bei der Standortwahl sollten Hobbygärtner auf ein sonniges oder halbschattiges Plätzchen setzen. Achten Sie auf einen lockeren Boden. Ist dieser zu stickstoffreich, riskieren Sie eine fahlere Blüte. Das Ziel sollte aber sein, die Ringelblume in ihrer vollen Strahlkraft erblühen zu lassen.

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Ringelblume pflegen – mit diesen Schritten

Grundsätzlich ist die Ringelblume leicht zu handhaben. Dennoch sollten Sie einige wenige Dinge, wie das Portal myHomebook empfiehlt, bei der Pflege beachten:

  • Bewässerung: Wichtig für die Ringelblume ist eigentlich nur, dass man sie regelmäßig gießt. An heißen Tagen darf es auch gerne etwas mehr Wasser sein. Dennoch sollte darauf geachtet werden, dass es nicht zu Staunässe kommt. In der Folge müssten Sie mit Schimmel sowie einem Schädlingsbefall rechnen.
  • Düngung: Geben Sie am besten schon bei der Vorbereitung des Beetes etwa zwei bis drei Liter Kompost in die Erde. Damit sollte der Boden genügend Nährstoffe für ein ganzes Jahr erhalten.
  • Schnitt: Die Ringelblume bietet sich auch ideal als Blumenstrauß für die heimischen vier Wände an. Schneiden Sie die Stiele ab, an denen sich die Blüten gerade zu öffnen scheinen. Diese halten sich nämlich am längsten.
  • Vermehrung: Um die Ringelblume zu vermehren, sammeln Sie am besten die heruntergefallenen Samen auf und bewahren sie an einem kühlen Ort auf. Idealerweise verpacken Sie die Samen dafür luftdicht. Sie können die Samen dann im kommenden Frühjahr für die erneute Aussaat nutzen.

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Ringelblume: Schädlinge und Krankheiten

Tatsächlich ist die Ringelblume auch für die Mischkultur im Garten eine große Hilfe. Ihre Wurzeln lockern die Erde auf und halten somit auch Schädlinge, wie beispielsweise Fadenwürmer fern. Die Ringelblume ist zweifelsohne ein kraftvolles Heilkraut. Doch auch sie kann von Krankheiten und Schädlingen befallen werden. Zu den Krankheiten zählen neben Echtem auch der Falsche Mehltau. Außerdem können Schnecken, Blattläuse oder Wanzen zum Problem für die Ringelblume werden. (swa)

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Warum Gänseblümchen so robust sind

Der Name ist Programm: Die "dauerhafte Schöne" lautet die Übersetzung des botanischen Namens (Bellis perennis) des Gänseblümchens. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/dpa-tmn
Der Name ist Programm: Die «dauerhafte Schöne» lautet die Übersetzung des botanischen Namens (Bellis perennis) des Gänseblümchens. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/dpa-tmn © Mohssen Assanimoghaddam
Sind auf fast jeder Wiese zu finden: Gänseblümchen. Früher war die Blume auch als Heil- und Gewürzpflanze bekannt. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn
Sind auf fast jeder Wiese zu finden: Gänseblümchen. Früher war die Blume auch als Heil- und Gewürzpflanze bekannt. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn © Karl-Josef Hildenbrand
Untypischer Einwohner: Nur selten taucht eine einheimische Blütenpflanze von Januar bis Dezember immer mal wieder auf. Foto: Mascha Brichta/dpa Themendienst/dpa-tmn
Untypischer Einwohner: Nur selten taucht eine einheimische Blütenpflanze von Januar bis Dezember immer mal wieder auf. Foto: Mascha Brichta/dpa Themendienst/dpa-tmn © Mascha Brichta
Geschlossen leuchten Gänseblümchen zuweilen Rosa. Erblühen sie, werden sie Weiß. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn
Geschlossen leuchten Gänseblümchen zuweilen Rosa. Erblühen sie, werden sie Weiß. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn © Karl-Josef Hildenbrand
Essbare Blüte: Gänseblümchen sind gesund und machen sich gut als Dekoration im Salat. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn
Essbare Blüte: Gänseblümchen sind gesund und machen sich gut als Dekoration im Salat. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn © Florian Schuh

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