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Polizisten beim Schlossgrabenfest in Darmstadt.

141 Anzeigen nach Herrngarten-Randale: Täter oft unbekannt

Knapp zwei Monate nach den Ausschreitungen am Rande des Schlossgrabenfests in Darmstadt sind bei der Polizei 141 Anzeigen eingegangen. In den meisten Fällen gehe es um Landfriedensbruch, sagte Polizeisprecherin Andrea Löb am Dienstag.

Knapp zwei Monate nach den Ausschreitungen am Rande des Schlossgrabenfests in Darmstadt sind bei der Polizei 141 Anzeigen eingegangen. In den meisten Fällen gehe es um Landfriedensbruch, sagte Polizeisprecherin Andrea Löb am Dienstag. Andere Delikte sind etwa Körperverletzung, tätliche Angriffe gegen Polizeibeamte und Sachbeschädigung, wie die Staatsanwaltschaft berichtete. Ein Teil der Verfahren sei bereits bei der Anklagebehörde eingegangen. Die Täter seien mit Ausnahme von etwa zwölf aber häufig noch unbekannt. Zuvor hatte das „Darmstädter Echo” berichtet.

Beamte waren im Darmstädter Herrngarten nach Angaben der Polizei von einer Menschenmenge angegriffen worden. 15 Polizisten wurden verletzt, 112 Männer und Frauen vorläufig festgenommen. Ein 22 Jahre alter Polizeianwärter soll versucht haben, seinen Polizeistatus zu nutzen, um festgenommene Freunde zu befreien. Gegen ihn wird unter anderem wegen versuchter Gefangenenbefreiung und Verstößen gegen das Waffen- und Versammlungsrecht ermittelt.

(dpa)

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