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Weltkriegsbombe in Hanau gefunden

Entschärfung gelungen

Fliegerbombe auf Hanauer Kasernengelände entschärft

Eine Fliegerbombe bringt am Freitag das öffentliche Leben in Hanau durcheinander: Im Umkreis von einem Kilometer um die Fliegerbombe müssen die Menschen ihre Häuser verlassen. Schulen und Kitas bleiben geschlossen. Der Bus- und Bahnverkehr wird teilweise eingestellt.

Eine 500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Freitag in Hanau entschärft worden. Die Experten hätten etwa 45 Minuten gebraucht, um den Sprengkörper unschädlich zu machen, teilte die Stadt mit. Zuvor musste das betroffene Gebiet evakuiert werden. In dem Bereich leben nach Angaben der Stadt etwa 6000 Menschen. Die Polizei musste am Morgen noch 50 Häuser und Wohnung räumen und 500 Menschen bitten, ihre vier Wände zu verlassen.

Der Blindgänger war am Donnerstag bei Bauarbeiten auf dem Gelände einer früheren US-Kaserne, der Pioneer-Kaserne, gefunden worden. Für die Entschärfung mussten die Bewohner in einem Umkreis von einem Kilometer ihre Wohnungen verlassen, Schulen und Kitas blieben geschlossen. Zudem werden mehrere Straßen gesperrt. Auch der Luftverkehr wurde kurzzeitig umgeleitet.

Die Kaserne wurde 1937 errichtet und war von 1945 bis 2008 eine Einrichtung der US-Streitkräfte. Jetzt entsteht dort ist ein Wohnprojekt, das einen Schwerpunkt auf bezahlbaren Wohnraum legt. Die Fertigstellung des "Pioneer Parks" ist bis 2023 geplant.

Auch in Limburg wurde am Donnerstag bei Bauarbeiten eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, mit einem Gewicht von 250 Kilogramm.

(dpa)

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