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Volker Bouffier (CDU), hessischer Ministerpräsident. Foto: Swen Pförtner/Archiv

Debatte

Bouffier über Ali B.: Staat muss Handlungsfähigkeit beweisen

Angesichts des gewaltsamen Todes der 14-jährigen Susanna muss der Staat nach den Worten des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) nun zeigen, dass er handlungsfähig ist.

Angesichts des gewaltsamen Todes der 14-jährigen Susanna muss der Staat nach den Worten des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) nun zeigen, dass er handlungsfähig ist. Und er müsse der Bevölkerung zeigen, dass er die Sicherheit gewährleisten könne, sagte Bouffier am Montag vor Beginn von Gremiensitzungen der CDU in Berlin. Jetzt sei „die Stunde der Ermittler”. Auch müsse die Frage beantwortet werden, ob man die Entwicklung hätte früher erkennen können.

Mit Blick auf den für Dienstag angekündigten Masterplan von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) machte Bouffier deutlich, dass man einerseits Rechtsstaatlichkeit garantieren müsse, andererseits müsse man nach einem Urteil Menschen, die nicht hier bleiben dürften, rasch abschieben. Regelmäßige Debatten über Abschiebungen verböten sich dann, machte Bouffier deutlich.

Der Tatverdächtige Ali B. gestand den Angaben zufolge im Fall Susanna inzwischen, die 14-Jährige getötet zu haben, bestritt aber eine Vergewaltigung. Er kam in Frankfurt in Untersuchungshaft. Dennoch sind weiter Fragen zu dem Fall offen.

(dpa)

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