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Defektes Ladegerät setzt Wohnhaus in Wiesbaden in Brand

Nach einem Hausbrand in Wiesbaden haben 17 Menschen über Atemwegsreizungen geklagt, darunter ein neun Jahre altes Kind.

Zehn Menschen kamen vorsorglich in eine Klinik, konnten aber bereits wieder entlassen werden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Als mögliche Ursache nannte die Polizei ein defektes Ladegerät für Batterien. Ersten Ermittlungen zufolge geriet das Gerät am frühen Sonntagmorgen in Brand und entzündete eine Wohnung im Erdgeschoss.

Der in der Wohnung im Stadtteil Biebrich lebende Bewohner wurde der Polizei zufolge vom Alarm eines Rauchmelders geweckt und verließ die Wohnung rechtzeitig. Sein Versuch, das Ladegerät selbst zu löschen, sei gescheitert. Die Feuerwehr löschte den Brand.

Das Haus, in dem laut Polizei 20 Menschen leben, wurde geräumt. Die Brandwohnung sei nicht mehr bewohnbar, womöglich seien andere Wohnungen in ähnlicher Weise betroffen. Ein Teil der Verletzten wurde vom Rettungsdienst vor Ort behandelt. Die Polizei bezifferte die Schadenshöhe mit etwa 250 000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt.

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