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Tausende Menschen haben in mehreren deutschen Städten für die Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer demonstriert. Die internationale Bewegung "Seebrücke" entstand als Reaktion auf die Vorkommnisse um das Rettungsschiff "Lifeline".

Protest

Demo für Seenotrettung von Geflüchteten

"Stoppt das Sterben im Mittelmeer": Tausende Menschen haben bei Demos in ganz Deutschland für die Seenotrettung von Flüchtlingen demonstriert. Rund 750 Menschen sind in Frankfurt auf die Straße gegangen.

Mehrere Hundert Menschen haben in Frankfurt für die Seenotrettung von Geflüchteten auf dem Mittelmeer demonstriert. Statt der 200 angemeldeten Teilnehmer, versammelten sich 750 Menschen am Samstag gegen 18 Uhr an der Untermainbrücke in Frankfurt, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag mitteilte. Sie folgten damit einem Aufruf der Initiative „Seebrücke”, einem Bündnis von Organisationen der Flüchtlingshilfe. Vom Mainufer seien die Demonstranten dann zum Willy-Brandt-Platz gelaufen. „Sicherer Hafen Frankfurt - Seebrücke statt Frontex”, sei auf einem Transparent zu lesen gewesen.

In Gießen rief die Initiative zur Teilnahme an der „Nachttanzdemo für Menschenrechte” auf. Die Polizei zählte 2000 Teilnehmer, die von 16 bis 23 Uhr durch die Innenstadt zogen und tanzend für mehr Menschenrechte demonstrierten. In Städten wie Berlin, Leipzig und München sollte es ebenfalls Demonstrationen geben. (dpa)

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