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Ermittlungen

Fall Susanna: Neue Erkenntnisse zum Tatverdächtigen Ali B

Aufgrund neuer Ermittlungserkenntnisse hat sich ein Vergewaltigungsverdacht gegen erhärtet. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Wiesbaden am Dienstag mit. B. soll im März 2018 eine elfjährige deutsche Staatsangehörige in einer Flüchtlingsunterkunft in Wiesbaden-Erbenheim vergewaltigt hat.

Aufgrund neuer Ermittlungserkenntnisse hat sich ein Vergewaltigungsverdacht gegen erhärtet. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Wiesbaden am Dienstag mit. B. soll im März 2018 eine elfjährige deutsche Staatsangehörige in einer Flüchtlingsunterkunft in Wiesbaden-Erbenheim vergewaltigt hat.

Jetzt deuten die derzeitigen Ermittlungsergebnisse aus Sicht der Staatsanwaltschaft darauf hin, dass B. das elfjährige Mädchen im Mai 2018 erneut vergewaltigt hat. B. soll die Tat gemeinsam mit einem 14-jährigen afghanischen Staatsangehörigen begangen haben.

Ali B. sitzt derzeit in Untersuchungshaft, weil er dringend tatverdächtig ist, die 14-jährige Susanna aus Wiesbaden vergewaltigt und getötet zu haben.

Gegen den 14-Jährigen hat das Amtsgericht Wiesbaden am Montag Haftbefehl wegen zweifacher Vergewaltigung erlassen und ordnete Untersuchungshaft an.

Gegen Ali B. wird die Staatsanwaltschaft Wiesbaden im Laufe des Dienstages  ebenfalls Haftbefehl wegen zweifacher Vergewaltigung beantragen.

Für weitere Auskünfte stand die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen am Dienstagmittag nicht zur Verfügung.

Am Tag darauf meldete die Mutter die Schülerin in ihrem Wohnort Mainz als vermisst. Am 29. Mai sagte eine Bekannte von Susanna der Mutter, dass ihre Tochter tot sei und die Leiche an einem Bahngleis in Wiesbaden liege. 

Am 6. Juni wurde Susannas Leiche gefunden. Ali B. war bereits Tage zuvor mit seiner Familie in den Irak geflohen. B. sitzt in Frankfurt in Untersuchungshaft.

, der Tatverdächtige ist ein abgelehnter Asylbewerber.

red

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