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Das alte Polizeipräsidium in Frankfurt am Main.

Hinz wirbt für Wohnungsbau nach Verkauf von Polizeipräsidium

Den Erlös aus dem Verkauf des alten Frankfurter Polizeipräsidiums will Hessen unter anderem in ein zusätzliches Förderprogramm für kommunalen Wohnungsbau stecken.

Den Erlös aus dem Verkauf des alten Frankfurter Polizeipräsidiums will Hessen unter anderem in ein zusätzliches Förderprogramm für kommunalen Wohnungsbau stecken. Konkret sollen Städte und Gemeinden beim Bau von sozialer Infrastruktur unterstützt werden, kündigte Wohnungsbauministerin Priska Hinz (Grüne) am Mittwoch im Landtag in Wiesbaden an. Dazu zählen etwa Kindergärten und Stadteilzentren. „Dies war bisher ein Punkt, der manche Kommunen hat zögern lassen, neue Wohnquartiere zu errichten.”

Die Landesregierung plant, knapp die Hälfte aus dem Erlös von 212 Millionen Euro in den Wohnungsbau in und um Frankfurt zu stecken. Dazu soll ein Sondervermögen gebildet werden. Rund 60 Millionen Euro davon bilden laut Hinz einen Liegenschaftsfonds, mit dem das Land Baugrundstücke ankaufen will. Diese Grundstücke sollen per Erbpacht an Investoren vergeben werden. Bauträger sind nach den Vorgaben des Landes verpflichtet, mindestens auf der Hälfte der Wohnfläche Sozialwohnungen zu schaffen. Den Plänen muss der Landtag noch zustimmen.

(dpa)

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