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Jugendliche der hessischen Jugendgruppen des Technischen Hilfswerk (THW) beim Landesjugendlager 2015.

Landestreffen des Technischen Hilfswerks: Jugend-Wettkampf

Bei einem Wettkampf ermittelt die hessische Landesjugend des Technischen Hilfswerks am Sonntag (15. Juli) ihre Besten. Auf dem Messegelände in Fulda treten von 9.00 Uhr an 15 Mannschaften an.

Bei einem Wettkampf ermittelt die hessische Landesjugend des Technischen Hilfswerks am Sonntag (15. Juli) ihre Besten. Auf dem Messegelände in Fulda treten von 9.00 Uhr an 15 Mannschaften an. Sie ermitteln dabei die Landessieger, die Hessen im nächsten Jahr beim Bundeswettkampf der THW-Jugend vertreten. Gestellt werden den Mannschaften zuvor geheim gehaltene Aufgaben, die sie in einem engen Zeitrahmen lösen müssen, wie das THW in einer Vorschau mitteilte. Aufgaben in der Vergangenheit waren zum Beispiel Verletzten-Rettung, Bewegen von Lasten mit Hebekissen, Pumpen- und Sandsackverbau und vieles mehr.

Der Wettkampf ist eingebettet in das Landesjugendlager, zu dem sich vom 13. bis 20. Juli in Fulda rund 500 Teilnehmer angekündigt haben. Das Landesjugendlager findet nur alle drei Jahren in den Sommerferien statt. Die THW-Jugend besteht in Hessen aus 55 Standorten mit Jugendgruppen. 1275 Mitglieder zwischen sechs und 17 Jahren engagierten sich im vergangenen Jahr laut einer Statistik in Hessen. Das Werben um Nachwuchs funktioniert offenbar. Denn im Jahr 2017 gab es 267 neue Mitglieder, während 179 in den aktiven Dienst wechselten, wie ein THW-Sprecher sagte. Ziel der THW-Jugend ist es, spielend helfen zu lernen. Vermittelt werden Rettungsmethoden im Zusammenspiel mit Technik.

Bundesweit widmen sich über 45 000 ehrenamtliche Helfer in 668 THW-Ortsverbänden dem Dienst an der Allgemeinheit. Sie stehen bereit, um bei Katastrophen und Notlagen aller Art technische Hilfe zu leisten. Das Spektrum der Aufgaben ist breitgefächert. Es reicht von Einsätzen bei Naturkatastrophen wie Sturm oder Überschwemmung über die Suche und Rettung von Vermissten und Verschütteten bis zur Stromversorgung oder zur Trinkwasseraufbereitung im In- und Ausland.

(dpa)

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