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Unfall mit einer Straßenbahn in Mainz

Unfall in Mainz

Ford Transit stößt mit Straßenbahn zusammen - vier Verletzte, darunter ein Kind

In Mainz ist ein Ford Transit mit einer Straßenbahn zusammengestoßen. Vier Menschen werden leicht verletzt, darunter auch ein vierjähriges Kind.

  • Ford Transit stößt mit Straßenbahn zusammen
  • Vier Leichtverletzte, darunter ein Kind
  • Transporter muss mit Kran geborgen werden

Am Montagmorgen kam es in Mainz zu einem Unfall zwischen einem Kleintransporter und einer Straßenbahn, bei dem vier Menschen leicht verletzt wurden. Dies gab die Mainzer Polizei in einer Pressemitteilung bekannt.

Demnach hatte der 52-jährige Fahrer eines Ford Transit gegen 7:45 Uhr auf dem Kaiser-Wilhelm-Ring Höhe Frauenlobstraße wenden wollen, als er mit der Straßenbahn der Linie 50 zusammenstieß. Die Straßenbahn kam aus dem Mainzer Stadtteil Finthen und befand sich auf dem zum Hauptbahnhof Mainz

Mainz Hauptbahnhof: Kind erleidet Schürfwunden im Gesicht

Neben dem Fahrer des Busses, seinem 34-jährigem Beifahrer und dem 46-jährigem Straßenbahnfahrer kam auch ein vierjähriger Junge zu Schaden. In einer zweiten Pressemitteilung gab die Polizei bekannt, dass der Junge einige Schürfwunden sowie eine Beule davontrug.

Den Sachschaden am Lieferwagen beläuft sich nach Polizeiangaben auf 30.000 Euro. Wie groß der Schaden an der Straßenbahn ist, blieb vorerst unklar. 

Nach Angaben der Allgemeinen Zeitung musste der Ford Transit mit einem Kran abtransportiert werden. Es kam zu Störungen im Straßenbahnverkehr.

Mainz Hauptbahnhof: Auch Theodor-Heuss-Brücke gesperrt

Bereits seit Sonntag wird der Mainzer Verkehr noch aus einem anderen Grund belastet: Die Theodor-Heuss-Brücke ist wegen Bauarbeiten gesperrt. Autos und Lkws können die Rhein-Brücke für voraussichtlich vier Wochen nicht passieren.

Wie die Mainzer Polizei über Twitter mitteilte, kam es deshalb am Montagmorgen zu Staus auf der A643 und der A60. Zudem passierten mehrere Unfälle auf der A60.

Unfallzahlen in Deutschland gehen zurück

Insgesamt gehen die Unfallzahlen in Deutschland zurück. Im ersten Halbjahr des Jahres 2019 kamen 1465 Menschen bei Unfällen auf deutschen Straßen ums Leben. Das sind 40 Menschen oder 2,7 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2018.

Die meisten Verkehrstoten gab es in diesem Jahr in östlichen Bundesländern. In Sachsen-Anhalt kamen 29 Menschen um, in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern jeweils 27. Am besten stehen im Bundeslandvergleich die drei Stadtstaaten dar. In Hessen kamen im ersten Halbjahr 2019 bei Unfällen 101 Menschen ums Leben, das sind 11 weniger als im ersten Halbjahr 2018.

von Jan Christoph Freybott

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