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Stilles Gedenken

Mainz trauert um Susanna

Mit einem stillen Gedenken haben rund 150 Menschen in Mainz nach dem gewaltsamen Tod der 14-jährigen Susanna ein Signal der Trauer und des Miteinanders setzen wollen.

Mainzer Bürger, Vertreter von Gewerkschaften, Kirchen und Politik versammelten sich am Montag in der Innenstadt auf Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), einige zündeten Kerzen an. Dabei waren auch Mitschüler von Susanna.

"Wir sind sehr traurig", sagte der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD). "Diese Tat ist so brutal und unmenschlich, dass uns der Atem stockt." Das Zeichen sei, in Mitmenschlichkeit zusammenzustehen und nicht den Rechtsstaat infrage zu stellen.

Unweit davon protestierten etwa 35 Menschen des Bündnisses "Kandel ist überall" mit einer Mahnwache gegen illegale Einwanderung. "Wir brauchen unbedingt jetzt endlich geeignete Maßnahmen, die solche Vorfälle verhindern", sagte die AfD-Politikerin und Mitorganisatorin Christiane Christen mit Blick auf den Tod von Susanna. "Da muss man an den Grund gehen. Der Grund ist illegale Grenzöffnung."

Der Iraker Ali B. hatte gestanden, . Die Gruppierung "Kandel ist überall" wird dem rechtspopulistischen Spektrum zugerechnet. Sie demonstrierte nach dem gewaltsamen Tod der 15-jährigen Mia in Kandel mehrfach in der pfälzischen Stadt.

dpa

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