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ARCHIV - ILLUSTRATION - Ein Protest-Transparent hängt am 18.10.2013 in Hamburg bei einer Pressekonferenz der Flüchtlingsgruppe "Lampedusa in Hamburg" in einem Fenster. Nach dem Terrorfall Amri sehen viele Bürger ausreisepflichtige Asylbewerber, die nicht abgeschoben werden können, mit Besorgnis. Marokko zählt zu den Staaten, die weiter auf der Bremse stehen. (Zu dpa/lnw "Marokko beharrt auf Einzelabschiebungen - kaum Fortschritte in NRW" vom 26.04.2017) Foto: Christian Charisius/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Innenministerium

Mehr Abschiebungen in Hessen

Hessen hat in den ersten vier Monaten dieses Jahres knapp 600 Männer und Frauen abgeschoben.

Hessen hat in den ersten vier Monaten dieses Jahres knapp 600 Männer und Frauen abgeschoben. Dies waren rund 50 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2017. Nach Angaben des Innenministeriums sind die gestiegenen Zahlen darauf zurückzuführen, dass Ausreisepflichtige konsequent abgeschoben würden. Zuvor hatte der Hörfunksender hr-Info darüber berichtet.

Von Januar bis April reisten außerdem 871 Menschen freiwillig aus, darunter 338 erfolglose Asylsuchende, wie das Innenministerium am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. In den ersten vier Monaten 2017 waren 981 Menschen freiwillig ausgereist und 400 abgeschoben worden.

Das Land habe nach dem starken Anstieg der Flüchtlingszahlen im Jahr 2015 die "erforderlichen personellen, organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für einen konsequenten Vollzug des Aufenthaltsgesetzes geschaffen", teilte das Ministerium weiter mit. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 1148 Menschen abgeschoben, 2908 reisten freiwillig aus.

(dpa)

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