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Auf den Spuren der letzten Feldhamster Hessens

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Der Feldhamster ist allen ein Begriff - aber die wenigstens wissen wirklich, wie der Nager aussieht und was für einen Zweck er in der Natur erfüllt. Für einen Blick auf das 25 Zentimeter große Tier in freier Natur könnte es laut Tierschützern bald zu spät sein. Denn die Population geht seit Jahren in ganz Europa zurück. Auch auf den Feldern zwischen Frankfurt und Hanau, wo die letzten zusammenhängenden Feldhamster-Populationen bisher heimisch ist.

Der Feldhamster ist allen ein Begriff - aber die wenigstens wissen wirklich, wie der Nager aussieht und was für einen Zweck er in der Natur erfüllt. Für einen Blick auf das 25 Zentimeter große Tier in freier Natur könnte es laut Tierschützern bald zu spät sein. Denn die Population geht seit Jahren in ganz Europa zurück. Auch auf den Feldern zwischen Frankfurt und Hanau, wo die letzten zusammenhängenden Feldhamster-Populationen bisher heimisch ist.

Seit einigen Jahren steht der Feldhamster deshalb europaweit unter strengem Schutz. Nach einem Urteil des europäischen Gerichtshofes müssen die EU-Staaten „jede Beschädigung oder Vernichtung der Fortpflanzungs- oder Ruhestätten verhindern“. Der Siedlungsdruck in der Region macht den Artenschutz nicht einfach und stellt die Kommunen in Hessen vor große Herausforderungen.

Die Feldhamster AG der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Nager zu schützen und zu retten. Dafür laufen Manfred Sattler und seine Mitstreiter die Felder ab, zählen die verbliebenen Tiere und versuchen durch Zucht, den Bestand zu stabilisieren. Unterstützung erhalten sie von Landwirten, die die Bedeutung der Tiere erkannt haben.

Wir waren mit den Tierschützern auf den Spuren der letzten Feldhamster Hessens unterwegs.

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