Kalb Autobahn Wiesbaden
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Ein Kalb überlebte seinen Ausbruch auf die Autobahn bei Wiesbaden nicht. Es musste von der Polizei getötet werden.

Am Montagabend

Unfälle auf A671 wegen entlaufener Kälber – Polizei muss ein Tier töten

  • Marcel Richters
    vonMarcel Richters
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Entlaufene Kälber haben auf der A671 für Chaos gesorgt. Die Autobahn musste zeitweise vollständig gesperrt werden.

Wiesbaden – Mehrere entlaufene Kälber haben am Dienstagabend für Unfälle auf der A671 gesorgt. Ein Tier musste von der Polizei getötet werden.

Kalb muss nach Unfall auf A671 erschossen werden

Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der erste Vorfall gegen 19 Uhr auf der A671 zwischen den Anschlüssen Hochheim-Nord und Main-Kastel in Fahrtrichtung Wiesbaden. Dabei fuhr ein 72-jähriger LKW-Fahrer auf der rechten Spur ein Kalb an. Infolge dessen konnte eine 55-Jährige ihr Auto nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr ebenfalls auf das Tier auf.

Die eintreffende Polizei konnte das Kalb nicht mehr retten. Es musste mit mehreren Schüssen aus der Dienstwaffe eines Polizisten noch auf der A671 getötet werden. Die Autobahn musste dafür für rund 20 Minuten gesperrt werden.

Weitere Kälber abseits der A671 auf Bundesstraße unterwegs

Vier weitere Kälber befanden sich während des Vorfalls noch abseits der A671 auf der Bundesstraße B40 in Fahrtrichtung Flörsheim. Auch dort ereignete sich ein Unfall, allerdings wurde dabei ein Tier nur leicht verletzt. Das Auto des Verursachers musste jedoch abgeschleppt werden. Die verbleibenden Kälber konnten von ihrem Besitzer wieder eingefangen werden und wurden zurück zu ihrem Stall gebracht.

Insgesamt entstand bei den Unfällen ein Sachschaden von rund 10.500 Euro. Menschen wurden bei den Vorfällen auf der A671 und der B40 nicht verletzt. (Marcel Richters)

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