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Eine ausgewachsene Äskulapnatter.

Wieder mehr Äskulapnattern im südlichen Odenwald

Die Population der Äskulapnatter im südlichen Odenwald hat sich erholt. Dies hätten Untersuchungen der Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienschutz in Hessen sowie der Landesanstalt für Umwelt

Die Population der Äskulapnatter im südlichen Odenwald hat sich erholt. Dies hätten Untersuchungen der Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienschutz in Hessen sowie der Landesanstalt für Umwelt in Baden-Württemberg ergeben, teilte der Odenwaldkreis am Freitag mit. „Der südliche Odenwald ist eines von nur vier Gebieten in Deutschland, in denen diese Natter lebt und sich offenbar wohlfühlt, denn die Population ist in den vergangenen Jahren gewachsen”, sagte Kreis-Sprecher Stefan Toepfer mit Blick auf den Weltschlangentag am Montag (16. Juli). Genaue Zahlen nannte er nicht.

Der südliche Odenwald umfasst Teile von Hessen und Baden-Württemberg. Die anderen Äskulapnatter-Regionen liegen im hessischen Schlangenbad sowie in Bayern.

Als Grund für die Rückkehr der ungiftigen Schlange nannte Toepfer verschiedene Aktivitäten wie etwa die Anlage von Eiablageplätzen und Tagesverstecken. Die Tiere sind nach einer EU-Richtline streng geschützt. Als Lebensraum schätzen sie Streuobstwiesen, Weg- und Straßenränder sowie Steinbrüche. Die Natter gehört zu den größten Schlangenarten in Europa. Männliche Tiere können bis zu 1,80 Meter groß werden, weibliche bis zu 1,40 Meter. Der Name stammt von Asklepios, dem griechischen Gott der Heilkunst, und findet sich im Emblemen von Ärzten und Apothekern.

(dpa)

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