An die Maskenpflicht halten sich nicht alle – bei einem Masken-Verweigerer aus Wiesbaden muss die Polizei eingreifen. (Symbolbild)
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An die Maskenpflicht halten sich nicht alle – bei einem Masken-Verweigerer aus Wiesbaden muss die Polizei eingreifen. (Symbolbild)

Uneinsichtig

Wiesbaden: Polizei muss bei Maskenstreit Gewalt anwenden

  • Teresa Toth
    VonTeresa Toth
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Ein 23-Jähriger aus Wiesbaden hält sich nicht an die Corona-Regeln. Trotz mehrfachen Ermahnungen bleibt er uneinsichtig – die Polizei muss eingreifen.

Wiesbaden – Zu einem Zwischenfall in Wiesbaden kam es, weil ein junger Mann die Corona-Maßnahmen ignorierte. Der 23-Jährige hielt sich ohne Mundschutz in einem Textilgeschäft auf. Weil er weder eine Maske aufsetzen noch das Geschäft verlassen wollte, wurde die Polizei alarmiert.

Wiesbaden: Polizei muss wegen Masken-Verweigerer weitere Streife anfordern

Zuvor hatten eine Mitarbeiterin und der Geschäftsführer des Ladens in der Friedrichstraße in Wiesbaden den Mann mehrfach gebeten, eine medizinische Maske aufzusetzen. Da er dies aber nicht tat, forderten sie ihn auf, das Geschäft zu verlassen, wogegen er sich ebenfalls konsequent weigerte. Auch als die Polizei eintraf, zeigte der 23-Jährige keine Einsicht.

Weil er den mehrfach wiederholten Anweisungen der Beamten nicht folgte, hatten diese schließlich keine andere Wahl als den Beschuldigten mit Gewalt zu Boden zu bringen und ihn dort zu fesseln. Da sich der Mann jedoch derart aggressiv gegen das Vorgehen der Polizisten wehrte, mussten diese eine weitere Streife zur Unterstützung anfordern.

Zwischenfall in Wiesbaden: Die Polizei leitet Strafverfahren gegen Maskenverweigerer ein

Erst dann konnte der Masken-Verweigerer schließlich festgenommen und von der Polizei auf ein Revier in Wiesbaden gebracht werden. Nachdem sein Vergehen aufgenommen wurde, durfte er gehen. Allerdings erwarten den jungen Mann nun mehrere Strafverfahren. (tt)

Die verschiedenen Corona-Beschränkungen in Hessen und Rheinland-Pfalz können in Grenzgebieten zu unterschiedlichen Regelungen auf engem Raum führen – etwa in Mainz und Wiesbaden.

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