In Wiesbaden retten die Höhenretter der Feuerwehr einen Arbeiter aus einem 30 Meter hohen Baukran.
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In Wiesbaden retten die Höhenretter der Feuerwehr einen Arbeiter aus einem 30 Meter hohen Baukran.

Feuerwehreinsatz

Arbeitsunfall in Wiesbaden: Rettung in 30 Metern Höhe - Neue Details

  • Isabel Wetzel
    VonIsabel Wetzel
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Nach einem Arbeitsunfall in Wiesbaden wird ein Mann durch die Höhenretter der Feuerwehr aus einem 30 Meter hohen Kran gerettet. Die Umstände des Unfalls sind noch unklar.

Wiesbaden – Am Montagmorgen (13.09.2021) ist es zu einem Arbeitsunfall in der Viktoriastraße in Wiesbaden gekommen. Die Feuerwehr rettete einen verletzten Kranführer aus 30 Metern Höhe.

Der 60 Jahre alte Mann war in der Kabine seines Krans gestürzt und hatte sich Verletzungen am Kopf und Gesicht zugezogen, wie die Feuerwehr Wiesbaden am Montag mitteilte. Den Angaben zufolge sei der Arbeiter auf einer Aufstiegsleiter gestürzt. Höhenretter der Feuerwehr versorgten den Mann zunächst oben auf dem Kran und brachten ihn anschließend sicher nach unten. Der 60-Jährige war glücklicherweise ansprechbar und stabil, sodass er – gesichert durch einen Gurt – aus eigener Kraft den Kran hinabsteigen konnte.

Baustelle in Wiesbaden: Unfall in Kran-Kabine

Die Einsatzkräfte der Wiesbadener Feuerwehr bereiteten sich darauf vor, den Arbeiter abzulassen, sollte sich sein Gesundheitszustand verschlechtern. Eine Drehleiter konnte aufgrund der Distanz zum Baustellenkran nicht eingesetzt werden, berichtete die Feuerwehr.

Parallel zu der Rettungsaktion in 30 Metern Höhe, bereitete sich am Boden ein Notarzt auf ein Eingreifen im Notfall vor. Auch der Arzt wurde mit einem Gurt ausgerüstet. Der verletzte Arbeiter wurde durch den Rettungsdienst in ein Wiesbadener Krankenhaus gebracht. Wie es zu dem Arbeitsunfall am Montagmorgen in Wiesbaden kam, war laut Feuerwehr zunächst unklar. Der Einsatz in der Viktoriastraße dauerte insgesamt rund zwei Stunden. (iwe/dpa)

Bei einem schweren Unfall nahe Wiesbaden ist eine junge Frau ums Leben gekommen. Das Auto der 30-Jährigen wurde von einem Kleintransporter erfasst, der aus unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn geriet.

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