Frankfurt Skyliners

Frankfurt schlägt Jena zum Sasinstart der BBL mit 82:70

Trainer Gordon Herbert setzte in der Startformation auf den neuseeländischen Neuzugang Tai Webster mit der Rückennummer 0 sowie auf Quantez Robertson, Richard Freudenberg, Shawn Huff und Jonas Wohlfarth-Bottermann. Es dauerte nicht mal 20 Sekunden, da hatte der Routinier Robertson den ersten Dreier versenkt und für die erste Punkte seines Teams gesorgt.

Trainer Gordon Herbert setzte in der Startformation auf den neuseeländischen Neuzugang Tai Webster mit der Rückennummer 0 sowie auf Quantez Robertson, Richard Freudenberg, Shawn Huff und Jonas Wohlfarth-Bottermann. Es dauerte nicht mal 20 Sekunden, da hatte der Routinier Robertson den ersten Dreier versenkt und für die erste Punkte seines Teams gesorgt.

Es war der Auftakt zu einer Partie, in der die Hessen die erste Hälfte klar dominierten. Mit starker Verteidigung verhinderten sie, dass die Gastgeber allzu oft den Weg zum Korb fanden. Der frühere Skyliners-Spieler Derrick Allen schaffte erst den ersten Treffer für seine Mannschaft, als die Gäste schon sieben Zähler zusammen hatten. Diese Führung bauten die Frankfurter kontinuierlich aus und lagen bereits nach dem Anfangsviertel mit 20:8 vorne.

Im zweiten Abschnitt ging es ähnlich weiter, waren es bald 17 Punkte, die die beiden Teams trennten. Es hätten sogar mehr sein können, wenn Rookie Webster, der in Thüringen sein erstes Pflichtspiel als Profi absolvierte und dieses mit 15 Punkten beendete, nicht mehrmals wegen Schrittfehlern abgepfiffen worden wäre. Derweil zeigte sich Youngster Isaac Bonga in Bestform und ging zur Halbzeitpause mit zehn Punkten auf dem Konto in die Kabine.

Aus dieser kamen die Jenaer allerdings hellwach, und das, was sich dann abspielte, erinnerte an manches Spiel der Skyliners in der vergangenen Saison. Die Gastgeber, zuvor mit einer Trefferquote von kaum 30 Prozent unterwegs, setzten sich jetzt immer öfter durch. Als sie nur noch sieben Punkte entfernt waren, nahm Herbert eine Auszeit. Doch auch die half nicht: Im vierten Viertel, knappe acht Minuten vor der Schlusssirene, fiel der Ausgleich zum 57:57.

Das jüngste Team der Liga blieb jedoch cool, zeigte Moral und fand zurück in sein Spiel. Angeführt von Huff und dem abgeklärten Rückkehrer Philip Scrubb waren die Skyliners direkt wieder am Zuge und ließen die Jenaer Oldies immer öfter stehen oder vergeblich anrennen. So stand am Ende doch noch ein klarer Sieg. „Das hat sich gut angefühlt“, erklärte Scrubb kurz darauf. „Die Mannschaft hat einen wirklich guten Job gemacht.“

kaja

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