Johannes Voigtmann (Frankfurt)  gegen Jordan Callahan (Crailsheim)
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Johannes Voigtmann (Frankfurt) gegen Jordan Callahan (Crailsheim)

Frankfurt Skyliners

Es geht gut weiter

  • VonKatja Sturm
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In Crailsheim feiern die Frankfurter Korbjäger den dritten Sieg in Folge. Voigtmann trägt besonders viel dazu bei.

Die Skyliners haben am Sonntagabend an ihre guten Auftritte im vergangenen Jahr angeknüpft und bei den Crailsheim Merlins im ersten Spiel 2016 ihren dritten Bundesliga-Sieg in Folge gefeiert. Beim deutlichen 72:56 (37:26)-Triumph präsentierte sich wieder einmal der deutsche Nationalspieler Johannes Voigtmann in sehr starker Form: Der Center verbuchte vor 2700 Zuschauern mit 19 Punkten und zwölf Rebounds einen Double-Double.

Die Frankfurter dominierten von Beginn an die Partie und sorgten bei den Gastgebern für zahlreiche Ballverluste. Den damit erzielten Vorsprung baute Jordan Theodore, der nach einem Pferdekuss in der Partie gegen Ludwigsburg ein paar Tage und auch beim letzten Spiel des Jahres in Weißenfels pausiert hatte, im zweiten Drittel mit einem 7:0-Lauf auf 17 Punkte aus. Doch die Merlins gaben nicht auf und verkürzten ihren Rückstand immer wieder. So brachte Jordan Callahan mit fünf verwandelten Dreiern seine Mannschaft vor dem Schlussviertel bis auf zehn Punkte heran. Danach jedoch ließ Danilo Barthel, mit 13 Punkten zweitbester Schütze der Skyliners, Frankfurt wieder davonziehen. Voigtmann und der ebenfalls zweistellig punktende Aaron Doornekamp (10) sorgten für die Entscheidung.

Trotzdem zeigten sich auch die Hessen nicht ganz zufrieden mit dem Gastauftritt: „Wir haben viele kleine Sachen nicht gut gemacht und den Ball zu häufig weggeschmissen“, kritisierte Voigtmann. „Dennoch haben wir einen Weg gefunden, das Spiel deutlich zu gestalten.“ Gordon Herbert sah es ähnlich: „Wir können uns glücklich schätzen, so gut ins Spiel gestartet zu sein“, sagte der Trainer. Denn sein Team habe „die Bälle nicht so gut geworfen“ und Crailsheim habe, angetrieben von „hervorragenden Fans“, nicht locker gelassen. Dann jedoch habe man an beiden Enden des Feldes die wichtigen Aktionen setzen können und besonders in der Verteidigung überzeugt.

Der Tabellenfünfte, der sich mit dem letzten Spiel 2015 bereits für den Pokalwettbewerb qualifiziert hatte, muss nun erst mal wieder im Fiba Europe Cup ran. Dort wartet am Mittwoch (19.30 Uhr) der türkische Vertreter Gaziantep.

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