Stephan Haukohl (Science City Jena) gegen Quantez Robertson (Frankfurt Skyliners)
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Stephan Haukohl (Science City Jena) gegen Quantez Robertson (Frankfurt Skyliners)

Frankfurt Skyliners

Skyliners holen Sieg in Jena

Die Skyliners haben ihr erstes von zwei Bundesligaspielen in dieser Woche gewonnen. Beim Aufsteiger Jena setzten sich die Frankfurter Basketballer am Dienstagabend mit 78:71 (42:30)

Die Skyliners haben ihr erstes von zwei Bundesligaspielen in dieser Woche gewonnen. Beim Aufsteiger Jena setzten sich die Frankfurter Basketballer am Dienstagabend mit 78:71 (42:30) durch, bleiben aber trotz dieses fünften Saisonerfolgs im nationalen Wettbewerb in der Tabelle auf dem 13. Platz. Als letzte Aufgabe in diesem Jahr warten nun am Freitag (19 Uhr) noch die Tigers aus Tübingen auf die Mannschaft von Trainer Gordon Herbert. „Da sollten wir noch mal so auftreten wie hier“, sagte Skyliners-Spieler Niklas Kiel nach der gestrigen Partie.

Herbert hatte im Duell mit dem Team des jüngsten Trainers der Liga, Björn Harmsen, erstmals in seiner Zeit am Main eine Startformation ganz ohne deutsche Spieler zusammengestellt und dabei neben Kwame Vaughn, Quantez Roberson, Shavon Shields und Mike Morrison auch Antonio Graves wieder eine Chance gegeben, der beim Sieg in der Champions League gegen Domzale vor Weihnachten aufgrund der zu hohen Ausländerquote noch auf der Tribüne gesessen hatte. Auf der anderen Seite hatte Harmsen wie gewohnt Aufbauspieler Marcos Knight, den aktuellen Topscorer der BBL, erst einmal auf die Bank gesetzt.

Bewegten sich die beiden Mannschaften zu Beginn eine Weile auf Augenhöhe, brachte der eingewechselte Neuzugang A. J. English die Gäste kurz vor dem Ende des ersten Abschnitts mit einer kleinen Serie mit 20:14 in Führung. Zwar konnte Julius Jenkins das zweite Viertel mit dem Ausgleich eröffnen, doch danach liefen die Hessen ihren Gastgebern davon. Gegen die starke Defensive der Skyliners fanden die Jenaer kaum ein Durchkommen. Harmsen appellierte in einer Auszeit an seine Spieler, aggressiv zu bleiben, aber so recht konnten sie dies nicht umsetzen. In dieser Phase tat sich auch der 19 Jahre junge Kiel bei den Frankfurtern hervor, der innerhalb von sieben Minuten zehn Zähler sammelte und sich bei insgesamt zwölf Punkten keinen einzigen Fehlwurf leistete.

Doch die Gäste gaben trotz des zur Pause deutlichen Rückstands nicht auf. Center Oliver Clay kündigte an, man werde „mit 100 Prozent aus der Kabine kommen und alles geben“. Aber wann immer sich die Jenaer den Frankfurtern näherten, bewiesen diese gute Nerven. Ende des dritten Viertels lagen sie mit 18 Punkten vorne, bevor Jenkins, mit 26 Punkten Topscorer der Partie, noch mal sein Team pushte. Auch die vielen heimischen Fans unter den 2865 Zuschauern in der Jenaer Arena kamen wieder in Wallung. Doch Graves unterband den Lauf der Gastgeber mit einem Dreier und ließ die Gegenwehr damit endgültig abprallen. Bester Skyliners-Schütze war Vaughn mit 15 Punkten.

(kaja)

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