Skyliners Frankfurt

Das späte Skyliners-Debüt: „English macht uns besser“

  • Harald Joisten
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Verletzungen sind Teil des Sports. Manchmal bringen sie jedoch eine gesamte Saisonplanung ins Wanken. Philip Scrubb sollte bei den Skyliners-Basketballern eigentlich eine Führungsrolle einnehmen.

Verletzungen sind Teil des Sports. Manchmal bringen sie jedoch eine gesamte Saisonplanung ins Wanken. Philip Scrubb sollte bei den Skyliners-Basketballern eigentlich eine Führungsrolle einnehmen. Doch der Kanadier, der in der vergangenen Runde großen Anteil am Gewinn des Europe Cups der Frankfurter hatte, bekam vor der Saison Knieprobleme. Er entschied sich für eine konservative Behandlung. Der Club wusste lange Zeit nicht, wann er zurückkehrt. Erst seit wenigen Tagen ist klar: Scrubb wurde operiert und fällt für den Rest der Saison aus. Auch Center Daniel Mayr hat seinen Saisoneinstieg wegen Knieproblemen verschoben. Nun peilt der 2,18-Meter-Hüne Ende Januar an.

Nur zwei Beispiele, die den Bundesliga-Club zum Handeln zwingen. „Man muss andere Spieler holen und mit ihnen Zeitverträge machen“, sagt Skyliners-Chef Gunnar Wöbke. Für Scrubb wurde Antonio Graves bis Mitte Januar 2017 verpflichtet. Für Mayr kam Ekene Ibekwe, dessen Kontrakt noch in diesem Dezember endet. Da Spielmacher Kwame Vaughn bisher nicht restlos überzeugen konnte, wurde vergangene Woche A. J. English bis Saisonende verpflichtet. Die Skyliners halten große Stücke auf den 24-Jährigen. „Ich glaube, er macht uns deutlich stärker“, sagt Wöbke über den US-Amerikaner, der vor allem als neuer Aufbauspieler eingesetzt werden soll. Der bisherige Point Guard Vaughn rückt auf die Guard-Position oder die Ersatzbank. Doch Wöbke dämpft allzu hohe Erwartungen an English. „Er ist ein Rookie“ und erst seit Sommer als Profi im Einsatz.

Durch seine Verpflichtung wird der wechselhafte Graves im Januar womöglich keinen Anschlussvertrag erhalten. Ob Ibekwe bleiben darf, hängt auch davon ab, wie lange der derzeit verletzte Centerspieler Mahir Agva ausfallen wird. Aufschluss geben soll eine weitere medizinische Untersuchung in diesen Tagen. Sicher ist, English wird morgen (20 Uhr) in der Champions League sein Debüt für die Skyliners (6.) geben. Gewinnen die Frankfurter ihr letztes Heimspiel in diesem Jahr gegen den slowenischen Meister Domzale, der als Tabellensiebter erst ein Spiel gewinnen konnte, haben sie zumindest Rang sechs vorzeitig so gut wie sicher.

(joi)

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