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Frankfurt Skyliners

Wunschgegner für die Skyliners

Der Frankfurter Basketball-Bundesligist trifft im Halbfinale des Pokalturniers auf Alba Berlin. Am morgigen Sonntag kommt aber erst mal Bayreuth zum Ligaduell.

Es gibt keine leichten Gegner beim Top Four. Doch wenn Gordon Herbert sich für das Halbfinale des Pokalfinalturniers am 20./21. Februar einen hätte aussuchen dürfen, hätte er den genommen, den die Skyliners nun auch gestern zugelost bekamen: Alba Berlin.

„Egal, gegen wen wir spielen, wir sind der Underdog“, erklärte der kanadische Trainer des Frankfurter Basketball-Bundesligisten. Doch der Tabellendritte gilt aus dem konkurrierenden Trio mit Spitzenreiter Baskets Bamberg und Gastgeber Bayern München noch am ehesten als schlagbar, obwohl die Hessen ihm Anfang Dezember in ihrer eigenen Halle unterlagen. Das war allerdings, bevor sie ihre nunmehr neun Partien andauernde Siegesserie auf nationaler und internationaler Ebene starteten.

Die bislang letzte Niederlage kassierten sie am 23. Dezember. Damals unterlagen die Frankfurter fast ein wenig überraschend beim Ligakonkurrenten in Bayreuth. Coach Herbert monierte im Anschluss mangelhafte Einstellung und fehlenden Teamgeist; davon ist seitdem nichts mehr zu sehen beim Achtelfinalisten des Fiba Europe Cups.

Dennoch wollen die Skyliners die Gäste aus Oberfranken nicht unterschätzen, wenn diese nun morgen (17 Uhr) zum Rückspiel in der Ballsporthalle antreten. Nicht nur, weil sie selbst weiterhin auf die verletzten Nationalspieler Danilo Barthel und Konstantin Klein verzichten müssen. Die Mannschaft von Trainer Michael Koch hat aktuell ebenfalls einen Lauf und konnte sich zuletzt mit vier Siegen hintereinander als Tabellenzwölfter von der Abstiegszone entfernen. Kräftig geholfen hat ihr dabei die jüngste Verstärkung, der aus München gekommene Center Andreas Seiferth. Der 26-Jährige punktete in seinen ersten beiden Einsätzen für Bayreuth jeweils zweistellig. „Man merkt, dass bei uns Struktur einkehrt“, ließ sich Trainer Koch dieser Tage in den Heimatmedien zitieren. Doch natürlich wollen die Skyliners trotz des aktuell kraftraubenden Programms mit jeweils zwei Spielen pro Woche siegreich bleiben und mit gewohnt starker Defensive dem Gegner wenig Spielraum lassen. Ausgerechnet vor eigenem Publikum soll die Erfolgsserie schließlich nicht reißen.

Neue Spieltermine

Derweil stehen neue Termine für zwei Auswärtsbegegnungen der Frankfurter fest: Beim Hessenrivalen Gießen gastiert der Tabellenvierte am Mittwoch, 9. März, in Würzburg ebenfalls an einem Mittwoch, 6. April. Beide Partien starten um 20 Uhr.

(kaja)

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