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Jugendfußball

Eintracht-U19 hat den FSV im Bundesliga-Derby recht deutlich im Griff

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Im Nachholspiel am Bornheimer Hang verteidigte die Eintracht ihre Vormachtstellung gegenüber dem Nachbarn.

Die A-Jugendfußballer des FSV Frankfurt stehen auch nach dem Derby gegen Eintracht Frankfurt punktlos am Tabellenende der U19-Bundesliga Süd/Südwest. Der „große“ Nachbar gewann am Bornheimer Hang mit 3:0 (1:0).

„Natürlich fühlt sich das gut an“, sagte Eintracht-Trainer Tomislav Stipic, nachdem sein Team erstmals in dieser Saison ohne Gegentor geblieben war und folgerte: „Die Entwicklung geht in die richtige Richtung.“ Was sein Kollege beim FSV Hakan Sünal nach der siebte Niederlage im siebten Spiel für sein Team sicher nicht behaupten wird.

Der tiefe Rasenplatz war für ein Kampfspiel wie geschaffen und beide Mannschaften nahmen die Bedingungen an. Und so entwickelte sich eine von intensiven Zweikämpfen geprägte Partie, in der Justin Kabuya für die Eintracht den ersten vielversprechenden Schuss abgab: Der Ball ging nur haarscharf über die Latte (22.). Der FSV näherte sich dem Tor der Gäste gelegentlich nach Freistößen und Ecken, wurde aber nur einmal wirklich gefährlich, als Ibrahim Aral freistehend das Außennetz traf (38.). In der Nachspielzeit nutzte Justin Kabuya ein Missverständnis in der FSV-Verteidigung zum 1:0.

Die Gäste waren im zweiten Abschnitt dann doch relativ deutlich überlegen. Und sie legten in Person von Nils Stendera das 2:0 nach. Der Kapitän traf mit einem satten Schuss aus 25 Metern in den Winkel (64.). Der FSV mühte sich danach zwar weiter, wurde aber weiterhin nur selten gefährlich. Einmal muste Eintracht-Schlussmann Tobias Stirl bei einem Distanzschuss von Ersen Albayraks in die Ecke abtauchen (78.). Mischa Häuser, unlängst mit einem Profivertrag ausgestattet, machte mit dem 3:0 schließlich den ersten Sieg der Eintracht über den Nachbarn in der U19-Bundesliga klar (78.).

(rst)

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