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Grätsche ins Leere:EintrachtsJean Kabuya lässt sich vom Heidenheimer Melvin Ramusovic nichtaufhalten.

Jugendfußball

Etwas Luft verschafft

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Mit dem dritten Sieg im achten Spiel haben die A-Junioren von Eintracht Frankfurt etwas Abstand zwischen sich und die Abstiegszone gebracht. Die Alterskollegen vom FSV kassierten bereits die achte Niederlage.

Die A-Jugendfußballer des FSV Frankfurt bleiben weiter punktlos und sind nun Tabellenletzter der U19-Bundesliga Süd/Südwest, denn sie verloren auch das Kellerduell gegen den 1. FC Nürnberg mit 0:3. Mit dem gleichen Ergebnis kehrten die B-Junioren von Eintracht Frankfurt vom Spiel bei den Stuttgarter Kickers heim, die sich dadurch aus der Abstiegszone der U17-Bundesliga befreien konnten (siehe Extratext). Die U19 der Eintracht setzte sich mit 2:0 (1:0) gegen den FC Heidenheim durch.

Dass die U19-Bundesliga für den FSV Frankfurt eine große Herausforderung werden würde, war klar. So schwer aber hat man sich die Sache am Bornheimer Hang wohl nicht vorgestellt. Auch im achten Spiel setzte es eine Niederlage. Und das 0:3 (0:2) gegen den 1. FC Nürnberg tat besonders weh, denn auch die Franken waren bisher sieglos.

Vor rund 200 Zuschauern wurde der FSV durch den Treffer von Edmond Rugova schon in der fünften Minute kalt erwischt. Das Team von Trainer Hakan Sünal steckte das weg und drängte auf den Ausgleich, doch bald gab es den nächsten Nackenschlag: Der zweite gefährliche Angriff der Gäste brachte auch das 2:0 durch Nikolas White (17.). Trotzdem blieben die Frankfurter im Spiel und kamen zu reichlich guten Torgelegenheiten, die sie aber allesamt nicht nutzen konnten. Nürnberg richtete sich im zweiten Abschnitt tief in der eigenen Hälfte ein und lauerte nur noch auf Konter. Und die Gäste nutzten ihre einzige wirkliche Chance durch Marco Zietsch zum 3:0 (66.). „Die Mannschaft hat viel investiert und war mit Sicherheit keinen Deut schlechter als ihr Gegner. Allerdings haben uns die Nürnberger gezeigt, wie effektiv man in der Bundesliga in der Offensive sein muss, um Punkte zu holen“, fasste Sünal zusammen.

Tore nur nach Ecken

Die gut in die Saison gestarteten A-Junioren des FC Heidenheim spielten am Riederwald vor und mussten schon in der fünfte Minute einen aus ihrer Sicht unnötiges Gegentor hinnehmen: Der Ball huschte nach einer von Eintracht Frankfurts Patrick Finger scharf getretenen Ecke an Freund und Feind vorbei ins kurze Eck.

In der Folgezeit entwickelte sich ein zähes Spiel, in dem die Eintracht zumindest im Ansatz zu zwei, drei Chancen kam, während Heidenheim einmal halbwegs gefährlich wurde. Nach der Pause ändert sich das, nun war mehr Entschlossenheit im Spiel der Gastgeber. Nach einigen engagierten, aber schwach abgeschlossenen Angriffen musste für den nächsten Treffer aber wieder eine Ecke herhalten. Diesmal war Innenverteidiger Felix Irorere per Kopf erfolgreich (56.). Anschließend bekam Heidenheims Torhüter Diant Ramaj noch einige Gelegenheiten, um sich auszuzeichnen. Und die nutzte der 17-Jährige ganz eindrucksvoll. „Es wäre sogar ein höherer Sieg möglich gewesen“, folgerte Eintracht-Trainer Tomislav Stipic, räumte aber auch ein: „Heidenheim hat uns kämpferisch alles abverlangt.“

(rst)

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