FSV Frankfurt

FSV Frankfurt ist bald schuldenfrei, aber geht sportlich erneut leer aus

  • schließen

Vor der Partie hatte Alexander Conrad, der Trainer des Fußball-Regionalligisten FSV Frankfurt, auf die Raffinesse und Treffsicherheit des Sturmduos vom 1. FC Saarbrücken mit Nachdruck hingewiesen.

Vor der Partie hatte Alexander Conrad, der Trainer des Fußball-Regionalligisten FSV Frankfurt, auf die Raffinesse und Treffsicherheit des Sturmduos vom 1. FC Saarbrücken mit Nachdruck hingewiesen. Doch seiner Defensivabteilung gelang es nicht, es auszuschalten. Patrick Schmidt (7./46.) und Kevin Behrens (13.) brachten dem FSV die fünfte Niederlage bei. „Saarbrücken ist nicht unsere Kragenweite. Die haben schon ihre Qualität, von uns war das nicht ausreichend. Das Positive: Wir haben uns nicht abschlachten lassen “, sagte Conrad nach dem 0:3 (0:2).

Durch laxes Deckungsverhalten war der FSV früh auf die Verliererstraße geraten. In der zweiten Halbzeit wollten die Bornheimer auf den Anschluss gehen, doch nach einem Missverständnis folgte schnell der Knockout.

Nicht mit von der Partie war Maziar Namavizadeh. Der Stürmer zog sich eine Verletzung am Syndesmoseband zu und wird operiert. Conrad rechnet mit mindestens acht Wochen Pause. Auch Angreifer Kouami Dalmeida wird ihm wegen anhaltender Knieprobleme vermutlich noch zwei Wochen fehlen.

Unterdessen haben die Gläubiger dem Insolvenzplan des Insolvenzverwalters Fabio Algari zugestimmt, das Insolvenzverfahren könnte damit schon in diesem Monat abgeschlossen werden. Der FSV hatte fast drei Millionen Euro Schulden angehäuft, angeblich werden die Gläubiger nur etwa 2,5 Prozent ihrer Forderungen erhalten. Zu den Gläubigern gehören u.a. die Stadt Frankfurt und Berufsgenossenschaft, aber auch der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Horn und Präsident Michael Görner, die für den schwarz-blauen Club in der Vergangenheit gerne die Brieftasche geöffnet haben.

1. FC Saarbrücken: Batz – Mendy, Krause (65. Krause), Kehl-Gomez – Zeitz, Müller – Jänicke, Obernosterer, Dausch (65. Mendler) – Behrens (75. Fenninger), Schmidt. – FSV Frankfurt: Aulbach – Becker, Sierck (46. Torre Howell), Djengoue, Huckle – Andacic, Azaouagh – Bell Bell (65. Kara), Seegert, Schick (71. Markovic) – Eshele. – SR: Müller (Löchgau). – Zuschauer: 3070. – Tore: 1:0 Schmidt (7.), 2:0 Behrens (13.), 3:0 Schmidt (46.).

( fri)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare