FSV Frankfurt

Jetzt hat sich auch noch Morabit verletzt

  • vonMichael Helms
    schließen

Die schlechten Nachrichten für den Fußball-Drittligisten FSV Frankfurt wollen einfach nicht abreißen. Nach den schweren Verletzungen von Torjäger Fabian Schleusener (Kreuzbandriss) und Massimo

Die schlechten Nachrichten für den Fußball-Drittligisten FSV Frankfurt wollen einfach nicht abreißen. Nach den schweren Verletzungen von Torjäger Fabian Schleusener (Kreuzbandriss) und Massimo Ornatelli – der offensive Mittelfeldspieler konnte aufgrund einer Sprunggelenksverletzung nicht mit ins Trainingslager nach Andalusien fliegen – droht den Hessen nun der Ausfall einer weiteren Offensivkraft.

Smail Morabit, der erst Anfang Januar vom Zweitligisten FC Heidenheim an den Bornheimer Hang gewechselt war, hat sich im Trainingslager des FSV Frankfurt im spanischen Chiclana de la Frontera eine Adduktorenverletzungen zugezogen und bereits die Heimreise angetreten, um sich in Frankfurt einer intensiven Untersuchung zu unterziehen.

„Er hat Probleme mit den Adduktoren. Vielleicht ist es ein kleiner Einriss“, erklärte FSV-Sportdirektor Roland Benschneider in der „Bild“-Zeitung und betonte: „Es wäre bitter, wenn er jetzt auch noch länger ausfallen würde.“ Schließlich sollte Morabit vor allem jene Lücke schließen, die der Ausfall von Schleusener in der Offensivabteilung der Bornheimer hinterlassen hat. Die stürmische Leihgabe des Bundesligisten SC Freiburg, mit acht Treffern bislang erfolgreichster Torschütze des Zweitligaabsteigers, hat sich im ersten Testspiel des Jahres gegen den Zweitligisten Kickers Würzburg einen Kreuzbandriss zugezogen und wird wohl nicht mehr ins Trikot des FSV schlüpfen, da er im Sommer in den Breisgau zurückkehren soll.

Ob die Frankfurter jetzt noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden, hängt von der Schwere der Verletzung ab, die sich Morabit zugezogen hat. „Wir müssen jetzt erst einmal abwarten, wie die Diagnose ausfällt. Ich gehe davon aus, dass er nicht zu lange ausfallen wird“, erklärte gestern FSV-Geschäftsführer Clemens Krüger optimistisch. Sollte der 28 Jahre alte Angreifer allerdings länger fehlen, würden die Verantwortlichen möglicherweise noch einmal reagieren. „Dann besteht der Druck zu handeln“, sagte Krüger.

(mh)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare