Personal-Puzzle beim FSV-Frankfurt

  • vonMichael Helms
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Der Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt bereitet sich noch bis Mittwoch in Südspanien auf die Fortsetzung der Rückrunde vor.

Der zweite Härtetest hat die Verantwortlichen des Fußball-Zweitligisten FSV Frankfurt optimistisch gestimmt. „Unterm Strich war das ein gerechtes Unentschieden. Es war ein guter und körperbetonter Test gegen einen aggressiven Gegner“, erklärte Uwe Stöver, der Geschäftsführer Sport der Bornheimer, nach dem respektablen 2:2 gegen den kroatischen Meister Dinamo Zagreb.

Die Tore für die Bornheimer erzielten Faton Toski und Manuel Konrad. Das erste Testspiel im südspanischen San Pedro del Pinatar an der Costa de Murcia hatte der hessische Zweitligist gegen ZSKA Moskau mit 0:2 verloren. Heute messen sich die Frankfurter noch mit einer spanischen Auswahl arbeitsloser Profis, am Mittwoch fliegt der Bornheimer Reisetross dann zurück ins kalte Deutschland, um gut vorbereitet die Rückrunde, die am 8. Februar mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg fortgesetzt wird, bestreiten zu können.

Unterdessen bastelt Uwe Stöver an der Mannschaft für die kommende Saison. Cheftrainer Benno Möhlmann verlängerte bekanntlich kurz vor dem Trainingslager seinen Kontrakt um ein weiteres Jahr, viele Spieler wie zum Beispiel Denis Epstein, Alexander Huber, Tom Beugelsdijk, Alexander Bittroff, Edmond Kapllani, Zlako Dedic, Manuel Konrad oder Amine Aoudia besitzen beim FSV noch Verträge über das Saisonende hinaus. Klarheit herrscht mittlerweile auch bei Joan Oumari und Markus Ballmert. Bei ihnen wird der FSV die Option ziehen, wodurch sich ihre Verträge um ein weiteres Jahr verlängern.

Marcel Kaffenberger hingegen wird den FSV ebenso verlassen wie Björn Schlicke, der sich am Wochenende noch einmal mit Stöver zusammensetzte. Der Entschluss des 33 Jahre alten Abwehrspielers, der 2010 aus Duisburg an den Bornheimer Hang wechselte, nach dieser Saison in seine Heimat nach Erlangen zurückzukehren, stand schon länger fest und hat die Verantwortlichen des FSV deshalb nicht überrascht.

Keine Klarheit hingegen herrscht über die Zukunft von Torhüter Patric Klandt und Abwehrchef Hanno Balitsch. Mit Klandt, dem bereits ein Angebot seines auslaufenden Vertrages vor geraumer Zeit vorgelegt wurde, wird sich Stöver heute noch einmal zusammensetzen. Am Dienstag dann trifft sich der Geschäftsführer mit Bernd Reisig, dem Berater des dienstältesten FSV-Profis, der seit Januar 2008 für die Bornheimer spielt. Offen ist auch noch, ob Balitsch, den die Frankfurter unbedingt halten wollen, auch in der kommenden Saison die Defensive des FSV organisieren wird. „Wir haben vereinbart, dass Hanno zunächst einmal diese Saison in Ruhe zu Ende spielt und wir uns dann zusammensetzen werden“, erklärte Stöver, der die Vertragsverhandlungen mit Odise Roshi und Fabian Burdenski auf Anfang April vertagt hat.

(mh)

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