Manuel Konrad
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Manuel Konrad

Manuel Konrad ist beim FSV eine feste Größe

Die Rückkehr des Dauerbrenners

  • vonMichael Helms
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Am Freitag (18.30 Uhr) empfängt der Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt den VfL Bochum. Und kann dabei wieder auf Mannschaftskapitän Manuel Konrad bauen, der seine Gelb-Sperre verbüßt hat.

Tomas Oral, der Cheftrainer des FSV Frankfurt, hat seit dem Beginn seiner zweiten Amtszeit im Sommer dieses Jahres bei dem Fußball-Zweitligisten vieles verändert. Beim spielenden Personal der Bornheimer gab es wie fast in jedem Jahr eine große Fluktuation, und einige Stammkräfte aus der abgelaufenen Saison finden sich plötzlich auf der Tribüne wieder, weil jüngere Profis ihre Plätze in der Startformation und im Kader einnehmen. Nur an einem Spieler hält Oral wie auch schon sein Vorgänger Benno Möhlmann konstant fest: Manuel Konrad. Der 27 Jahre alte Abräumer im Mittelfeld, der aber auch schon in der Innenverteidigung oder auf der linken Seite der Viererabwehrkette ausgeholfen hat, ist nach dem Wechsel von Torhüter Patric Klandt zum SC Freiburg mittlerweile der dienstälteste Profi des hessischen Zweitligisten.

Im Frühsommer 2010 wechselte der im schwäbischen Illertissen geborene Konrad von der Spielvereinigung Unterhaching zum FSV. Hans-Jürgen Boysen, der damalige Trainer der Bornheimer, hatte die Karriere des Junioren-Nationalspielers, der in der Fußball-Schule des SC Freiburg ausgebildet wurde, genauestens verfolgt und ihn schließlich an den Main gelockt. Was beide Seiten nicht bereuen sollten, auch wenn der laufstarke Mittelfeldspieler unter Boysen zunächst einen schweren Stand hatte. Aber mit dem Beginn der „Ära Möhlmann“ beim FSV Frankfurt Ende 2011 entwickelte sich Konrad am Bornheimer Hang zum Dauerbrenner, der im Frühjahr 2014 seinen auslaufenden Vertrag gleich um vier Jahre verlängerte, obwohl ihm auch Angebote anderer Clubs vorlagen.

„Ich fühle mich in Frankfurt einfach sehr wohl“, sagt der Kapitän der Bornheimer, der im Stadtteil Bergen lebt und an einem Seitenarm der Nidda seinem Hobby frönt: dem Angeln. Am Freitagabend nun will sich Konrad mit dem FSV Frankfurt drei Punkte angeln, auch wenn der VfL Bochum in dieser Saison sicherlich zu jenen Mannschaften gehört, die um den Aufstieg in die Bundesliga kämpfen werden. „Natürlich ist der Respekt da. Für uns gilt, unsere Tugenden wie hohe Laufbereitschaft und Aggressivität auf den Platz zu bringen. Dann bin ich mir sicher, dass wir die Punkte auch hier behalten können“, erklärte Konrad, der beim jüngsten 1:1 des FSV in Nürnberg gelbgesperrt fehlte: „Ich freue mich, wieder spielen zu dürfen, wenn mich der Trainer denn aufstellt“. Aber darüber muss sich der Leitwolf des FSV keine Gedanken machen. „Manuel spielt, denn er ist der Kapitän“, beantwortete Oral diese Frage schon gestern kurz und bündig.

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