FSV Frankfurt

Schahin beschert dem FSV ein glückliches 3:2 gegen Union Berlin

Dani Schahin hat dem FSV Frankfurt den zweiten Heimsieg in der 2. Fußball-Bundesliga beschert. Der vom FSV Mainz 05 ausgeliehene Stürmer traf am Mittwoch in der ersten Minute der Nachspielzeit zum glücklichen 3:2 (0:1) gegen Union Berlin.

Dani Schahin hat sich in die Herzen der Fans des FSV Frankfurt geschossen. Mit seinem ersten Treffer für die Blaus-Schwarzen sorgte die Leihgabe vom FSV Mainz 05 für das glückliche 3:2 (0:1) am Mittwoch in der 2. Fußball-Bundesliga gegen Union Berlin. Schahins Kunstschuss von der Strafraumgrenze in der ersten Minute der Nachspielzeit bedeutete den zweiten Heimsieg der Saison und das Vorrücken mit jetzt 13 Punkten in die vordere Tabellenhälfte. «Wir haben ein dreckiges Spiel gedreht, das ist wichtig. Ich habe die letzten Kräfte zusammengekratzt und getroffen», sagte Schahin.

FSV-Geschäftsführer Clemens Krüger sah das Ergebnis als gerecht an. «Wir hatten oft genug Pech und jetzt mal einen glücklichen Sieg. Wichtig ist, dass die Mannschaft eine gute Moral besitzt.» Auch Trainer Tomas Oral bescheinigte seinen Profis Mentalität und Charakter. «Da hat das Team einen Riesensprung nach vorn gemacht», betonte der FSV-Coach, der mit dem bisher Erreichten zufrieden ist. Oral bemängelte die mangelnde Unterstützung ebenso wie den schlechten Zustand des Platzes.

Die Partie hatte nicht gut für die Bornheimer begonnen. Der Vortrag in der ersten Halbzeit riss keinen der 5011 Zuschauer von den Sitzen. Union Berlin bestimmte nach ausgeglichener Anfangsphase klar das Geschehen und ging durch Bobby Wood (39. Minute) verdientermaßen in Führung. Pech hatte Steven Skrzybski, der Berliner traf vor und nach der Pause nur Aluminium.

Der FSV erspielte sich keine einzige Torchance, doch mit einem Doppelschlag wurde die Partie nach der Pause gedreht. Roberto Puncec holte Schahin von den Beinen. Den fälligen Strafstoß verwandelte der zur Pause eingewechselte Zlatko Dedic sicher (52.). Danach kam der Auftritt von Shawn Maurice Barry, der bei seinem Startelf-Debüt in der 55. Minute zur Führung traf.

Die «Eisernen» aus Berlin waren geschockt. Doch Benjamin Kessel köpfte noch zum Ausgleich ein (76.). Union war am Drücker, vergab aber gute Chancen. Schahin machte es besser und ließ sich als Matchwinner feiern. Am Sonntag müssen die Bornheimer zum Abschluss der englischen Woche beim Tabellendritten SC Freiburg die gute Tabellenposition verteidigen.

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