Nach einer desolaten Leistung musste sich der FSV Frankfurt am Freitagabend in der 2. Fußball-Bundesliga dem FC Heidneheim mit 0:4 (0:3) geschlagen geben.
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Nach einer desolaten Leistung musste sich der FSV Frankfurt am Freitagabend in der 2. Fußball-Bundesliga dem FC Heidneheim mit 0:4 (0:3) geschlagen geben.

0:4-Niederlage gegen FC Heidenheim

Schwarzer Freitag für den FSV

Der FSV Frankfurt enttäuschte seine Anhänger auf der ganzen Linie. Gegen Heidenheim gab es ein 0:4 und Rot für Oumari. Nach der vierten Heimpleite bleiben die Bornheimer im Mittelfeld hängen.

Einen rabenschwarzen Freitag erwischte der FSV Frankfurt. Das 0:4 (0:3) gegen den FC Heidenheim war ein weiterer Rückschlag in der 2. Fußball-Bundesliga. Zudem kassierte Joan Oumari nach einem Frustfoul gerechterweise die Rote Karte (67. Minute). Heute eine Erklärung für dieses Spiel zu finden, macht selbst mich sprachlos», sagte Trainer Tomas Oral. Man habe verdient verloren, deshalb sei die Enttäuschung groß. «Wir haben in der zweiten Halbzeit den Kopf verloren», ergänzte der FSV-Coach, der davor warnte, alles schlecht zu reden. «Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht selbst zerfleischen. Wir werden das Spiel sauber analysieren, schnell in eine Schublade stecken und den Kopf nach oben bringen.»

Nach dem 0:2 beim Spitzenreiter SC Freiburg wollten die Bornheimer zurück in die Spur. Chancen wurden bei viel Ballbesitz nicht kreiert. Die Spielkontrolle ging aber bald verloren, weil die Heidenheimer mit einem blitzsauberen Konter die Führung durch Norman Theuerkauf (14.) herausschossen. Der Treffer spielte Heidenheim in die Karten. Eine Hereingabe von Robert Leitner lenkte Haji Safi ins eigene Tor (24.). Spätestens nach dem 0:3 von Sebastian Griesbeck (40.) war die Partie entschieden. Nach dem Wechsel erhöhte der eingewechselte Smail Morabit mit seiner ersten Ballberührung zum Endstand (66.).

Geschäftsführer Clemens Krüger empfand die erste Halbzeit trotz des 0:3-Zwischenstandes gelungener. «Nicht zu akzeptieren ist für mich der Auftritt in der zweiten Halbzeit. Solche Undiszipliniertheiten sind nicht zu tolerieren. Von Führungsspielern erwarte ich professionelles Verhalten», erklärte Krüger. «Die Mannschaft muss verstehen, dass sie in jedem Spiel in der zweiten Liga einhundert Prozent geben muss.»

Ein Lob hatte der FSV-Geschäftsführer für die 4124 Zuschauer. «Sie haben sich sensationell verhalten. Die Mannschaft hat sich schlechter präsentiert.» In der anstehenden Länderspielpause hat Oral viel Arbeit vor sich. Vor allem die Defensive muss stabilisiert werden. «Wir hatten vor, zu Null zu spielen. Jetzt müssen wir den Kopf oben halten und die Pause nutzen, um klar zu kommen. In Nürnberg geht es wieder bei Null los», sagte Torhüter André Weis.

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