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BVB-Star Bellingham muss in England vor Gericht: In Deutschland wäre die Strafe fürs gleiche Vergehen milder

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Von: Marius Epp

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Jude Bellingham verstieß gegen die Verkehrsregeln - und muss wohl zahlen.
Jude Bellingham verstieß gegen die Verkehrsregeln - und muss wohl zahlen. © Bernd Thissen/dpa

Jude Bellingham musste am Mittwoch vor einem englischen Gericht erscheinen. Dem BVB-Star wird ein Verkehrsvergehen vorgeworfen.

Birmingham - In seine Heimat England wird Jude Bellingham grundsätzlich gerne reisen. Am Mittwoch gab es für den Mittelfeld-Star von Borussia Dortmund aber einen eher unangenehmen Grund, in den Flieger zu steigen: Er musste vor einem Gericht in Birmingham erscheinen.

Das berichtet das englische Medium Worcesternews. Bellingham wird dem Bericht zufolge wegen eines Verkehrsvergehens angezeigt. Der 19-Jährige soll am Steuer eines Mercedes A 180 an seinem Smartphone WhatsApp-Nachrichten verschickt haben. Das Vergehen soll sich am 1. März dieses Jahres in Birmingham ereignet haben.

BVB-Star Bellingham in England angeklagt - wegen Handy am Steuer

Weil Bellingham entgegen der Forderung der örtlichen Behörden keine Stellungnahme abgab, wurde er deswegen am 1. April zusätzlich angeklagt und nun vorgeladen. Welche Strafe den Verkehrssünder erwartet, drang zunächst nicht durch. Für diese Art von Vergehen sind in England aber Geldstrafen von bis zu umgerechnet 1200 Euro möglich.

Video: Terzic über Bellingham: „Viel gefestigter“

Mit einem jährlichen Einkommen von kolportierten fünf Millionen Euro wird Bellingham die Strafe allerdings verkraften können. In Deutschland kommen Handytipper am Steuer übrigens vergleichsweise günstig davon. Hier droht ein Bußgeld von 100 Euro.

BVB: Bellingham zweiter Verkehrssünder nach Reus

Der BVB und Verkehrssünder - war da nicht was? In der Tat: Kapitän Marco Reus fuhr über viele Jahre ohne Führerschein und wurde schließlich erwischt. Mittlerweile hat er seinen Führerschein aber nachgeholt. Auch Bellingham wird der Gerichtstermin wohl nicht aus der Bahn werfen. Da sind die Vorwürfe gegen Teamkollege Nico Schulz schon gravierender.

Der englische Youngster ist eine der wichtigsten Säulen in Edin Terzics Team. Der neue Trainer hat ihn zu Beginn der Saison sogar zum dritten Kapitän hinter Reus und Mats Hummels befördert. Im Mittelfeld der Schwarz-Gelben soll er gemeinsam mit wahlweise Mo Dahoud, Emre Can oder Neuzugang Salih Özcan für Stabilität sorgen und an seine teilweise herausragenden Leistungen der letzten Jahre anknüpfen. Und natürlich die Finger vom Smartphone am Steuer lassen. (epp)

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