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200 Millionen Euro Gehalt: Cristiano Ronaldo vor Wechsel ins Fußball-Niemandsland

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Von: Alexander Kaindl

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Cristiano Ronaldo ist nach dem Manchester-United-Skandal vereinslos. Aber wohl nicht mehr lange – ein Wechsel ins Fußball-Niemandsland bahnt sich an.

Al-Schahania – Superlative ist man bei ihm ja schon gewohnt. Was Cristiano Ronaldo aber künftig verdienen wird, ist selbst für einen Ausnahmesportler wie ihn ein neues Level.

Cristiano Ronaldo dos Santos Aveiro
Geboren: 5. Februar 1985 (Alter: 37 Jahre), Funchal, Portugal
Mittelstürmer
Letzter Verein: Manchester United
Marktwert: 20 Millionen Euro

Cristiano Ronaldo vor Wechsel nach Saudi-Arabien

CR7 ist nach seinem Skandal-Interview über Manchester United vereinslos. Der Superstar und die Red Devils haben sich getrennt, wie während der WM 2022 in Katar bekannt gegeben wurde. Möglicherweise gewöhnt sich der Portugiese in Sachen Klima aber aktuell schon an seine neue Heimat, denn Gerüchten zufolge soll er kurz vor einem Wechsel nach Saudi-Arabien stehen.

Der momentan vereinslose Ronaldo soll laut einem Medienbericht schon bald einen Vertrag im Nachbarland des WM-Ausrichters unterschreiben. Konkret geht es um einen Wechsel zum saudischen Klub Al-Nassr. Der 37 Jahre alte Kapitän der portugiesischen Nationalmannschaft soll sich mit dem Verein auf einen Vertrag über zweieinhalb Jahre geeinigt haben, wie die spanische Zeitung Marca am Mittwoch berichtete.

500 Millionen Euro Gehalt: Cristiano Ronaldo vor Wechsel ins Fußball-Niemandsland

Demnach soll das Gesamtvolumen des Deals einschließlich Werbeeinnahmen bei etwa 200 Millionen Euro pro Saison liegen. Eine unfassbare Summe für einen Spieler, der längst im Spätherbst seiner Karriere angekommen ist. Solche Gelder sind im Fußball, so ist die fast schon schockierende Realität, mittlerweile aber gar nicht mehr so ungewöhnlich.

Kylian Mbappé soll für seine Vertragsverlängerung bei Paris Saint-Germain 630 Millionen Euro über drei Jahre kassieren, seine Unterschrift machte ihn laut Forbes zum bestbezahlten Kicker dieses Planeten. Der feine Unterschied im Vergleich zu Ronaldo: Mbappé ist 23, ein kommender Weltfußballer. Ronaldo reißt sich mit seinen jüngsten Entscheidungen dagegen sein sportliches Denkmal ein und wechselt in ein Fußball-Niemandsland, das das Image hat, Heimat für alte, satte und geldgierige Ex-Topstars zu sein. Klar ist: Viele europäische Topklubs haben auf den Charakter Ronaldo einfach keine Lust. Oliver Kahn erklärte nun erneut, dass ein Ronaldo-Wechsel zum FC Bayern kein Thema sei.

Cristiano Ronaldo würde ihn Saudi-Arabien auf Luiz Gustavo treffen

Bei Al-Nassr, dem Verein des französischen Trainers Rudi Garcia, stehen unter anderem auch der frühere Bundesliga-Profi Luiz Gustavo und der kolumbianische Keeper David Ospina unter Vertrag. Ronaldo hatte seine Zukunft seit der Trennung von United offen gelassen. Mit Portugal steht er bereits im WM-Achtelfinale, am Freitag folgt das letzte Gruppenspiel gegen Südkorea.

Mit seinem Treffer beim 3:2 zum WM-Auftakt gegen Ghana ist Ronaldo nun der einzige Spieler, der bei fünf verschiedenen Weltmeisterschaften getroffen hat. Genau dieser Spieler misst sich künftig nicht mehr mit den Größten des Sports, sondern verbringt seine Wochenenden mit Auswärtsfahren zum FC Al-Hilal Saudi oder dem Abha Club. Ein weiteres Beispiel für Ronaldos Abstieg: Sein versuchter Tor-Klau im WM-Spiel gegen Uruguay. (akl/dpa)

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