Anruf vom Bundestrainer?

Toni Kroos über DFB-Comeback: „Würde bei Hansi immer abnehmen“ - Sein Bruder kontert schnippisch

  • Antonio José Riether
    VonAntonio José Riether
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Kehrt Toni Kroos unter Umständen zurück ins Nationalteam? Der Star von Real Madrid positionierte sich in seinem Podcast klar zu einem Comeback nach seinem Rücktritt.

Greifswald/Madrid - Toni Kroos legte mit Real Madrid einen ordentlichen Saisonstart hin, parallel führt der 31-Jährige mit seinem Bruder Felix weiter den gemeinsamen Podcast Einfach mal Luppen. In diesem sprach er nun über eine mögliche Rückkehr ins DFB-Team*, nachdem er erst Anfang Juli aus der Nationalelf zurückgetreten war.

DFB: Toni Kroos trat im Juli aus der Nationalelf zurück - Real-Start würde bei Flick-Anruf „immer abnehmen“

Im gemeinsame Podcast der beiden ehemaligen Bundesliga*-Spieler, die sich in ihren Karrierewegen nicht mehr unterscheiden könnten, werden oftmals Fragen der Fans beantwortet, so auch in der aktuellsten Folge vom Dienstag. „Was würdest du antworten, wenn Hansi Flick nochmal anruft?“, fragte ein Fan, Kroos antwortete direkt während der Aufzeichnung.

„Hansi kann logischerweise jederzeit anrufen, da muss es auch nicht immer um Fußball gehen. Das hatte ich ja schon im Zuge des Rücktritts gesagt, dass das Verhältnis so gut ist, dass man sich auch so unterhalten kann“, meinte der ehemalige FC-Bayern*-Star. „Aber um die Frage so zu beantworten wie sie gemeint war, zu beantworten: Ich würde bei Hansi immer abnehmen. Wir haben ja auch ganz bewusst nach der EM ein langes Gespräch geführt*, in dem ich ihm meine Ideen, meinen Plan und meinen Wunsch mitgeteilt habe, das Ergebnis ist ja bekannt.“ Scheinbar ist Kroos mit seiner Entscheidung im Reinen.

DFB: Toni Kroos zurück ins DFB-Team? „Hoffe, dass Hansi so erfolgreich mit der Mannschaft ist..“

„Ich hoffe auch, dass Hansi so erfolgreich mit der Mannschaft ist, dass er gar nicht auf die Idee kommen muss, mich wegen etwas sportlichem anzurufen“, führt der Real-Star fort. Sein Bruder Felix, der seine Karriere erst diesen Sommer beendete*, kam nicht umhin, einen schnippischen Kommentar abzugeben: „Liechtenstein geschlagen, Armenien geschlagen, ist ja alles wieder gut“, meinte er lachend.

Tatsächlich scheint es beim DFB wieder etwas bergauf zu gehen. Dass der 106-fache Nationalspieler* angesichts der stark besetzten Mittelfelds wieder Teil des Nationalteams wird, ist derzeit also eher unwahrscheinlich. In diesem Jahr wird sich der viermalige Champions-League-Sieger auf seine Aufgaben bei Real Madrid* konzentrieren. Keinen einzigen Titel konnten die Hauptstädter in der vergangenen Spielzeit gewinnen, das soll sich in dieser Saison wieder ändern. (ajr) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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