Dayot Upamecano RB Leipzig Bundesliga
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Dritter der Bundesliga: Dayot Upamecano (Mi.) und die Kollegen von RB Leipzig.

Wende im Poker

Begehrter RB-Leipzig-Star: Keine Chance mehr für FC Bayern und Co. - doch es soll eine Ausstiegsklausel geben

  • Patrick Mayer
    vonPatrick Mayer
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Bundesliga: Die Zukunft von Dayot Upamecano ist nun geklärt. Der RB-Leipzig-Star soll auch beim FC Bayern München auf der Liste gestanden haben.

  • Bundesliga*: Dayot Upamecano hat seinen Vertrag bei RB Leipzig bis 2023 verlängert.
  • Der französische Abwehrspieler war auch als möglicher Neuzugang für den Kader des FC Bayern München im Gespräch.
  • Der AC Mailand, Manchester United, der FC Arsenal und der FC Chelsea waren interessiert.

Update vom 31. Juli: Leipzigs Defensivspieler Dayot Upamecano stand bei vielen Top-Klubs auf dem Wunschzettel, darunter offenbar auch der FC Bayern.

Doch nun steht der Verbleib des 21-jährigen Franzosen bei den Sachsen fest. Bis 2023 wurde der Verteidiger, der 2017 vom Red-Bull-Schwesterklub aus Salzburg kam, an die Leipziger gebunden. Dies teilte der Bundesligist* auf seinem Twitter-Auftritt mit.

Mit ihm wolle man ähnlich wie mit Timo Werner verfahren, der mit seinem Wechsel in die Premier League* 53 Millionen Euro einbrachte. Upamecano könnte dank einer im neuen Vertrag festgelegten fixen Ablösesumme - von 50 Millionen Euro ist die Rede - im kommenden Sommer auf die Suche nach einem neuen Verein gehen. Die Bayern könnte sich die Dienste des Franzosen also in einem Jahr sichern.

Upamecano entwicklte sich seit seinem Wechsel vor drei Jahren zu einem der stabilsten Innenverteidiger der Bundesliga* und trug enorm viel zur Qualifikation zur Champions League* bei. Viele internationale Spitzenvereine sollen an ihm dran gewesen sein, nun müssen sich die Interessenten gedulden.

FC Bayern: RB-Leipzig-Star Dayot Upamecano im Fokus - Was läuft da mit dem Innenverteidiger?

Erstmeldung:
München - Im Fußball bemühen Fans gerne leicht verständliche Begriffe, um Spieler zu beschreiben. „Maschine“ ist ein solcher Begriff - griffig, handfest, und voller Power.

Genau so wie Dayot Upamecano bei RB Leipzig in der Bundesliga* seinen Job interpretiert. Hier hat sich der 21-jährige Franzose längst in den Fokus gespielt. Auf Video-Compilations bei Youtube und auf Social Media wird der wuchtige Kerl gerne als der begehrteste Verteidiger Europas beschrieben.

Dayot Upamecano zum FC Bayern? Münchner an RB-Leipzig-Star interessiert

Angeblich mittendrin im Transfer-Werben um den RBL-Star: der FC Bayern München

Im Februar schrieb München-Korrespondent Alexis Menuge von France Football, der als sehr gut informiert und vernetzt gilt, dass der deutsche Rekordmeister den jungen französischen Abwehrmann zur Priorität erklärt habe.

Nicht zuletzt gilt Frankreich-Fan und FCB-Ehrenpräsident Uli Hoeneß als ebensolcher Fan Upamecanos. In der Allianz Arena war nicht nur der 68-Jährige kurz vor dem Bericht Zeuge geworden, wie Upamecano Bundesliga-Superstürmer Robert Lewandowski aus dem Spiel genommen hatte.

Doch schon damals teilte der Viel-Umworbene mit: Er will sich Zeit lassen bei seiner Entscheidung.

Dayot Upamecano von RB Leipzig: Auf dem Transfermarkt schwer begehrt

Aktuell weilt der Juniorennationalspieler in Cannes an der französischen Riviera, sein Posting dazu bei Instagram fällt im Vergleich zu anderen Jung-Millionären der Branche geradezu schlicht und bodenständig aus.

Um von dort an die Säbener Straße nach München* statt nach Leipzig zu reisen? In den Kommentaren haben einzelne Fans einen entsprechenden Wunsch hinterlassen. Andere User sehnen einen Wechsel nach London herbei.

Kader des FC Bayern München: Martinez geht wohl - was wird aus Boateng? 

Das Szenario rund um den FC Bayern* ist nach wie vor nicht ausgeschlossen. Die Münchner haben den Namen Upamecano nie dementiert. 

Und: Ein Verbleib von Innenverteidiger Jerome Boateng ist (offiziell) immer noch nicht sicher, ein Abgang von Defensivallrounder Javi Martinez dagegen wahrscheinlich.

Blitzschnell eng am Mann: Dayot Upamecano (li.) von RB Leipzig, hier gegen Bayerns Alphonso Davies.

Zudem hat der Rekordmeister - Corona hin oder her - für die Verpflichtungen von Leroy Sané (kolportiert 49 Millionen Euro Ablöse), Alexander Nübel (ablösefrei) und Tanguy Nianzou Kouassi (ablösefrei) deutlich weniger ausgegeben als einkalkuliert.

Dayot Upamecano zum FC Bayern? RB Leipzig will den Abwehrstar verkaufen

In Leipzig machten RBL-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff und Sportdirektor Markus Krösche dagegen zuletzt keinen Hehl daraus, dass sie den Franzosen (Vertrag bis 2021) lieber verkaufen als dass sie ihn im kommenden Sommer ablösefrei ziehen lassen.

Upamecano, bald ein „Roter“ im grauen Trikot? Abwarten! Sollte Manchester City tatsächlich bei David Alaba ernst machen, muss man bei den Bayern wohl reagieren. (pm) *tz.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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