Felix Magarth (l.) und Ottmar Hitzfeld.
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Felix Magarth (l.) und Ottmar Hitzfeld.

Bestens bekannt aus der Bundesliga

FC Bayern: Ex-Trainer mit emotionalem Geständnis - „Habe in einen tiefen Abgrund gesehen“

Er ist in der Bundesliga als beinharter Trainer bekannt, feierte auch mit dem FC Bayern München große Erfolge. Jetzt verriet er, dass ihm „alles zu viel“ wurde.

  • Felix Magath ist eine der bekanntesten Fußball-Persönlichkeiten der Bundesliga.
  • Einst war „Quälix“ auch Trainer beim FC Bayern München.
  • Jetzt verriet er, dass ihm eines Tages „alles zu viel“ wurde.

München - Der FC Bayern, Schalke 04, der VfL Wolfsburg und zahlreiche weitere aktuelle oder ehemalige Bundesligisten haben eines gemeinsam. Sie alle kennen die schweißtreibenden Trainingsmethoden von Felix Magath

So manch einem Bundesliga-Profi plagen wohl noch immer Albträume, wenn sie an die sagenumwobenen Einheiten von Medizinball-Training bis zu Bergsprints denken. Jetzt eröffnet der ehemalige Bayern-Coach, dass ihm das Haifischbecken Bundesliga selbst an den Rande des Abgrundes trieb. 

Felix Magath: Ehemaliger FC-Bayern-Trainer berichtet über schwere Zeit in der Bundesliga

Der oftmals als „Quälix“ betitelte Coach, der neben seiner Zeit beim FC Bayern unter anderem in Stuttgart, Hamburg, Schalke und Wolfsburg tätig war, hat bei seinen Stationen im Bundesliga-Geschäft trotz zahlreicher Titel nicht nur Sonnenseiten gesehen. 

„Ich bin morgens aufgewacht und dachte: Heute stehst du nicht mehr auf und bleibst liegen. Mir war einfach alles zu viel“, erklärte Magath gegenüber der Illustrierten Bunte.

Der 66-Jährige verrät, wie schlimm es wirklich um ihn stand. „Damals habe ich einen tiefen Abgrund gesehen und um ein Haar wäre ich reingefallen“, verrät er seine schlimmen Erinnerungen. 

Felix Magath: Entlassung auf Schalke Auslöser für seine Depressionen?

Magath dotiert laut dpa den Beginn seiner gesundheitlichen Probleme auf das Frühjahr 2011. Damals wurde er als Schalke-Trainer entlassen und heuerte wenig später in Wolfsburg an, wo er 2009 schon die Deutsche Meisterschaft feierte.

Zuvor wurde er nach einer misslungenen Transferphase von wütenden Schalke-Fans sogar als „Ramschkönig“ betitelt. Die ständige öffentliche Kritik sieht Magath als Auslöser für seine gesundheitlichen Probleme. Dabei räumt er ein, dass er mit einem besseren Verständnis und psychologischer Betreuung die Situation besser gemeistert hätte. 

Felix Magath: Trainer nicht mehr in der Bundesliga tätig

Nachdem Magath nach weiteren Trainerstationen in England und China seine Trainerkarierre beendet hat, ist er nun Leiter der Unternehmenssparte Flyeralarm Global Soccer. Hierbei ist er unter anderem als Berater für die Würzburger Kickers tätig.

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