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FIFA und UEFA: DFB schlägt Neuendorf und Watzke vor

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Watzke und Neuendorf
Sollen den DFB bei der FIFA und UEFA präsentieren: Bernd Neuendorf (r) und Hans-Joachim Watzke. © Federico Gambarini/dpa

Der Deutsche Fußball-Bund soll vom kommenden Jahr an von DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke in den Führungsgremien von FIFA und UEFA vertreten werden.

Frankfurt/Main - Das DFB-Präsidium habe dies einstimmig beschlossen, hieß es in einer Mitteilung. Neuendorf werde für den Sitz im Council des Weltverbandes vorgeschlagen, Watzke für die Position im Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union.

Die bisherigen Vertreter Peter Peters (FIFA) und Rainer Koch (UEFA) seien bereit, ihre Ämter zur Verfügung zu stellen, hieß es weiter. Der langjährige DFB-Vizepräsident Koch hatte dies nach eigenen Worten bereits unmittelbar nach seiner Wahlniederlage beim Bundestag im März in Bonn angeboten und das zuletzt auch öffentlich gemacht. Peters und Koch waren ursprünglich bis Frühjahr 2025 gewählt worden.

Änderungen sollen Anfang 2023 folgen

Die personellen Veränderungen sollen laut DFB Anfang 2023 erfolgen, so dass Neuwahlen entsprechend den Statuten der UEFA fristgerecht auf dem UEFA-Kongress 2023 stattfinden könnten. Der DFB habe FIFA-Präsident Gianni Infantino und UEFA-Präsident Aleksander Ceferin bereits in Schreiben dementsprechend unterrichtet, um das Verfahren einvernehmlich festzulegen, hieß es.

„Ich habe großen Respekt davor, dass Peter Peters und Rainer Koch im Sinne einer Neuausrichtung des DFB auch in den internationalen Gremien diesen persönlichen Schritt vollziehen“, erklärte Neuendorf. Mit der Organisation der Fußball-EM 2024 in Deutschland sowie der gemeinsam mit Belgien und den Niederlanden geplanten Bewerbung um die Frauen-WM 2027 stünden für den DFB wichtige Themen auf der internationalen Agenda.

Der UEFA-Posten ist nicht für einen deutschen Kandidaten reserviert. Allerdings hat der Kontinentalverband Interesse daran, einen DFB-Funktionär als Repräsentanten des EM-Gastgebers 2024 in dem Gremium zu haben. dpa

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