HSV-Profi Bakery Jatta sitzt auf einer Mauer des DFB-Geländes in Frankfurt am Main.
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HSV-Spieler Bakery Jatta steht im Fokus neuerlicher Ermittlungen, zu denen nun sein Anwalt Thomas Bliwier Stellung bezieht.

Jurist bezieht klar Stellung

HSV: Identitäts-Streit um Jatta – das sagt sein Anwalt

  • Jan Knötzsch
    VonJan Knötzsch
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Nachdem lange Ruhe um Bakery Jatta herrschte, gibt es nun neue Untersuchungen. Diese nimmt jetzt Jattas Rechtsbeistand Thomas Bliwier verbal unter Beschuss.

Hamburg – Seit der vergangenen Woche ist klar: Die Ermittlungen im Fall Bakery Jatta*, in dem die Hamburg Staatsanwaltschaft noch immer klären will, ob HSV-Spieler Jatta nun Jatta oder in Wahrheit Bakary Daffeh ist, gehen weiter. Wissenschaftler der Universität Freiburg sollen durch neuerliche Untersuchungen klären, ob es sich bei Jatta und Daffeh um dieselbe Person handelt. Sollte Jatta unter falscher Identität nach Deutschland eingereist sein, so hätte er gegen das Aufenthaltsgesetz verstoßen.

An den Untersuchungen und ihrem Zustandekommen gibt es allerdings deutliche Kritik. Nicht nur von Seiten der HSV-Fans*. Auch in der Politik regt sich Widerstand gegen die Verhältnismäßigkeit, wie die Behörden im Fall Jatta vorgehen. So haben mit Deniz Celik und Cansu Özdemir zwei Politiker der Hamburger Fraktion der Linkspartei eine „Kleine Anfrage“ bei der Bürgerschaft der Hanestadt eingereicht und fordern unter anderem eine Antwort, warum es nun ein zweites Vergleichsgutachten gibt. Jattas Anwalt Thomas Bliwier mahnt zudem Verstöße gegen verfahrensrechtliche Garantien an* und sagt, der Fall werde aus seiner Sicht „immer absurder“. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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