Update vom 13. Dezember, 15.53 Uhr:
Per Mertesacker, Weltmeister 2014, hofft auf einen Verbleib seines ehemaligen Teamkollegen Mesut Özil beim FC Arsenal. "Wir brauchen ihn, weil er uns andere Optionen gibt. Wenn man sich zum Beispiel das Spiel gegen Huddersfield anschaut, da hat man so einen Kreativposten vermisst. Da sollte man ihn nicht so schnell abschreiben", sagte Mertesacker, der inzwischen die Fußballakademie des englischen Traditionsklubs leitet, im Interview mit Spox und Goal.
Zuletzt hatte es Wechselgerüchte um Özil gegeben. Angeblich baut Teammanager Unai Emery nicht mehr auf den 2014er-Weltmeister, der zuletzt an Rückenproblemen laborierte. Die Gerüchte um einen möglichen Abschied hält Mertesacker aber für verfrüht: "Ich weiß, dass er sich sehr wohl in London fühlt."
Update vom 9. Dezember, 13.39 Uhr: Für Ex-Fußball-Nationalspieler Mesut Özil läuft die Uhr beim englischen Erstligisten FC Arsenal offenbar ab. Wie die britische Boulevardzeitung Sun berichtet, überlegen die Gunners, den 30 Jahre alten Offensivspieler im Winter-Transferfenster für umgerechnet 28 Millionen Euro (25 Millionen Pfund) an den italienischen Ex-Meister Inter Mailand zu verkaufen.
Der 2014er-Weltmeister, der im Juli nach Querelen mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) um die Fotos mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt hatte, gehört beim Londoner Traditionsklub mit umgerechnet 390.000 Euro pro Woche zu den Spitzenverdienern.
Angeblich fliegen seine Berater und sein Bruder Mutlu noch in der kommenden Woche nach Italien, um die Weichen für einen Wechsel auf den Apennin zu stellen. Im Februar dieses Jahres hatte der Ex-Schalker und -Bremer seinen Vertrag bei Arsenal bis 30. Juni 2021 verlängert.
Mit Trainer Unai Emery kommt der filigrane Mittelfeldstar nicht so gut zurecht, zudem wurde Özil zuletzt von Rückenproblemen geplagt. Im Jahr 2013 war er für 50 Millionen Euro Ablöse von Real Madrid nach London gewechselt.
Update vom 6. Dezember 14.55 Uhr: Mesut Özil bekommt, seit Trainer Unai Emery bei Arsenal das Sagen hat, kaum noch Spielzeit. Zuletzt saß er nicht einmal mehr auf der Bank. „In der Formation, in der wir derzeit spielen, ist es schwieriger, einen Platz für Özil zu finden", erklärte Emery die Lage nach dem Sieg gegen Bournemouth.
Ein Wechsel scheint nicht mehr ausgeschlossen. Ein Spieler seines Formats will nicht nur auf der Bank sitzen. Doch wohin könnte der Mittelfeldspieler wechseln? Der englische Wettanbieter Ladbrokes bietet daher bereits Wetten an, wohin es den Weltmeister ziehen könnte. Es gibt auch schon einen Favoriten.
Topfavorit ist laut den Angaben von Ladbrokes Paris St. Germain. Bei vier Pfund Einsatz würde man sieben Pfund erhalten, für den Fall, dass es Özil wirklich nach Paris verschlagen sollte. Auf dem zweiten Platz folgt überraschenderweise der FC Bayern. Für zwei Pfund Einsatz kann man fünf Pfund kassieren. Allerdings hatte sich Uli Hoeneß zuletzt nicht sehr positiv über Özil geäußert. Ein Wechsel nach München erscheint daher sehr unwahrscheinlich. Weitere mögliche Adressen sind, wenn man nach den Quoten geht Manchester United, Barcelona oder ein beliebiger Klub in China. Ob Özil überhaupt den FC Arsenal verlassen möchte und wohin er in dem Fall gehen würde, bleibt vorerst Spekulation.
Lesen Sie auch: Skandalvideo: Arsenal-Stars sollen Narkosemittel konsumieren - auch Özil und Mustafi zu sehen?
Update vom 5. Dezember 13.15 Uhr: Für Mesut Özil gibt es keinen Weg zurück in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. "Ich bin traurig darüber, wie es zu Ende gegangen ist, aber dieses Kapitel ist vorbei", sagte Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff (50) der englischen Boulevardzeitung The Sun. Özil (30) war nach der Erdogan-Affäre und dem historischen Vorrunden-Aus bei der WM in Russland geräuschvoll aus der DFB-Auswahl zurückgetreten. Seither hat er mehrere Versuche der sportlichen Leitung der Nationalmannschaft um Bundestrainer Joachim Löw abgeblockt, das durch seinen Abschied zerrüttete Verhältnis in einem klärenden Gespräch wieder zu verbessern.
Löw (58) hat seine Bemühungen dahingehend inzwischen eingestellt. "Nein. Im Moment ist das nicht geplant", sagte er der Bild-Zeitung auf die Frage, ob er in der Weihnachtszeit noch einmal einen Kontaktversuch zu seinem früheren Lieblingsschüler unternehmen wolle.
Update vom 3. Dezember, 12.26 Uhr: Über diesen zweiten Platz freut sich Mesut Özil mit Sicherheit nicht. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Mafo.de im Auftrag des Magazins Playboy landete der Ex-Nationalspieler vom FC Arsenal auf dem zweiten Rang in der Frage, welche Persönlichkeit die Deutschen 2018 am meisten genervt hat. 13,7 Prozent der Stimmen entfielen auf Özil. Unrühmlicher „Gewinner“ des Rankings ist übrigens Bundesinnenminister und Noch-CSU-Chef Horst Seehofer (20,3 Prozent). Bemerkenswert: Mesut Özil landete damit noch vor AfD-Chef Alexander Gauland (13,3 Prozent), der Dritter wurde. Das Meinungsforschungsinstitut Mafo.de befragte für Playboy 1027 repräsentativ ausgewählte Männer und Frauen.
Özil hatte nach dem WM-Desaster in Russland nach 92 Länderspielen seinen Rücktritt erklärt. Im Zuge der Erdogan-Affäre erhob er rassistische Vorwürfe gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Zudem fühlte er sich zum Sündenbock für das blamable Vorrunden-Aus in Russland abgestempelt. Seinen Rücktritt hat er Joachim Löw nicht persönlich mitgeteilt. Der Bundestrainer hat danach vergeblich versucht, Kontakt zu Özil aufzunehmen.
Der „Mann des Jahres 2018“ aus Sicht der Deutschen arbeitet ebenfalls im englischen Fußball. Es ist Jürgen Klopp, der Trainer des FC Liverpool. Nationaltrainer Joachim Löw kam in der Mafo.de-Umfrage für Playboy übrigens lediglich auf den 18. Platz (mit 2,4 Prozent der Stimmen). Hinter Klopp auf den Mann-des-Jahres-Rängen zwei bis zehn landeten der Sänger Campino (9,0 Prozent), Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (9,0 Prozent), Sänger Herbert Grönemeyer (6,4 Prozent), Formel-3-Pilot Mick Schumacher (6,4 Prozent), Grünen-Chef Robert Habeck (6,0 Prozent), Formel-1-Pilot Sebastian Vettel (5,3 Prozent), Moderator Klaas Heufer-Umlauf (3,7 Prozent), Moderator Markus Lanz (3,4 Prozent) und der Schauspieler und Produzent Christian Ulmen (3,1 Prozent).
Update vom 2. Dezember, 20.37 Uhr: Beim Derby-Sieg des FC Arsenal über Tottenham Hotspur (4:2) fehlte Mesut Özil im Kader. Nach dem Spiel sagte Teammanager Unai Emery lediglich: „Er leidet an Rückenbeschwerden.“ Weiter wollte der Spanier nicht auf das Thema eingehen: „Es ist ein guter Tag, um über die Spieler zu sprechen, die gespielt haben.“
Schon beim 2:1 beim AFC Bournemouth eine Woche zuvor war der Weltmeister von 2014 nicht zum Einsatz gekommen. Wie die Sun berichtet, könnte Inter Mailand Özil aus dem Dilemma heraushelfen. Die Italiener sollen zu den wenigen Klubs zählen, die es sich leisten könnten, den Filigrantechniker zu bezahlen. Immerhin kassiert der pro Woche 350.000 Pfund - umgerechnet knapp 395.000 Euro.
Diese saftige Salär könnte dem Blatt zufolge auch ein Grund dafür sein, dass Özil bei den „Gunners“ kaum noch zum Zug kommt. So sei der Klub zuletzt bei Aaron Ramsey rigoros verfahren, indem ein Vertragsangebot zurückgezogen wurde und der Waliser sich nun einen neuen Arbeitgeber suchen muss. Bei einem Abschied Özils könnte das eingesparte Geld in hoffnungsvolle Nachwuchskräfte investiert werden, die künftig bei einem Transfer eine ordentliche Ablösesumme in die Kassen spülen würden.
Der Sun zufolge wolle Özil seinen bis 2021 laufenden Kontrakt gern erfüllen - so sei aus seinem Umfeld zu erfahren. Allerdings würde der Linksfuß seine Optionen für den Sommer checken. Ausgang also wohl völlig offen.
Update vom 26. November, 12.17 Uhr: 90 Minuten lang schmorte Mesut Özil beim 2:1-Auswärtserfolg des FC Arsenal bei AFC Bournemouth auf der Bank. Dabei war er weder verletzt noch angeschlagen. Warum also verzichtete Trainer Unai Emery auf seinen Spielmacher, der die „Gunners“ vor der Länderspielpause sogar als Kapitän auf das Feld geführt hatte?
„In der Formation, in der wir derzeit spielen, ist es schwieriger, einen Platz für Özil zu finden“, erklärte Emery noch vor Anpfiff der Partie. Also taktische Gründe! Statt dem Offensivspieler Özil brachte Emery einen zusätzlichen Defensivmann, dem Ex-DFB-Kicker blieb nur die Zuschauerrolle.
Vom Kapitän zum Ersatzspieler, Özil dürfte das Wochenende nicht in allerbester Erinnerung behalten. In die Rolle des Spielführers schlüpfte dafür Granit Xhaka. Ob diese Entscheidung nur für die Partie in Bournemouth galt oder auch noch für die kommenden Aufgaben bei Vorskla Poltava und zu Hause gegen Tottenham Bestand hat, bleibt abzuwarten.
Update vom 22. November, 22.55 Uhr: Wenn Mesut Özil gemeinsam mit einem Staatsmann sein Trikot lächelnd in die Kamera hält, kann er schon einmal die gesamte Bundesrepublik in Aufruhr versetzen. Diesmal jedoch traf sich der Ex-Nationalspieler in Diensten des FC Arsenal nicht mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, sondern mit Prinz William, seines Zeichens Herzog von Cambridge und britischer Thronfolger. Und Özil hat den Schnappschuss selbst veröffentlicht - via Twitter.
Zu dem Tweet schreibt er: „Was für eine Ehre, Sie zu treffen, Prinz William.“ Zudem verrät er, dass es sich um ein Meeting zugunsten der Organisation „Football for peace“ handelte. Diese setzt sich mit Hilfe des Fußballs für Völkerverständigung ein - also eine rundum gute Sache.
Update vom 21. November, 17.43 Uhr: 2013 wechselte Mesut Özil von Real Madrid zum FC Arsenal. Nicht nur die Fans kam dies überraschend, sondern auch für seinen damaligen Kollegen Cristiano Ronaldo. Das verriet Özil britischen Medien.
CRZ, mittlerweile bei Juventus Turin, soll laut Özil Folgendes gesagt haben: „Der Verkauf von Özil ist eine schlechte Nachricht für mich. Er war der Spieler, der am besten meine Bewegungen vor dem Tor verstanden hat. Ich bin sehr wütend, dass Özil verkauft wurde.“
Damals war Özil Top-Vorlagengeber in Spanien (16 Assists, 9 Tore), Ronaldo war der große Profiteur von Özils Kreativität. Real verpflichtete im Sommer Isco und Gareth Bale - das war Grund genug für Özil, sich bei einem Anruf von Arsenal-Coach Arsene Wenger genau zuzuhören - und sich schließlich für die Londoner zu entscheiden.
Özil: „Ich bin ein Spieler, der dieses Vertrauen braucht und das habe ich bei Arsenal gespürt. Das war der Grund, warum ich mich für den Klub entschieden habe.“
Update vom 15. November, 10.15 Uhr: Als ob die aktuellen 400.000 Euro pro Woche (!) nicht schon genug wären ... Erkut Sögüt, der Berater von Mesut Özil, hat sich in einem Interview mit dem Evening Standard über absolut aberwitzige Angebote aus Asien geäußert, die der Mittelfeldspieler in der Vergangenheit erhalten und abgelehnt haben soll. „Wir hatten einige wirklich große Angebote aus Asien. Da waren wirklich verrückte Angebote dabei“, so Sögüt.
Das wohl größte Angebot hätte Mesut Özil, der seit 2013 für den FC Arsenal in London kickt, ein Jahresgehalt von 60 Millionen Euro einbringen sollen - das wären 1,15 Millionen Euro pro Woche! Allerdings betont Erkut Sögüt: „Für Mesut war Geld nie ein großer Faktor.“ Özil soll mit dem bereits genannten Wochengehalt (also 20,6 Millionen Euro jährlich) der bestbezahlte Profi beim FC Arsenal sein.
Update vom 14. November, 7.48 Uhr: Kinder fragen ja bekanntlich immer das, was sie gerade tatsächlich beschäftigt - egal, wie heikel das Thema auch sein mag. Das musste am Dienstag auch Leroy Sané erfahren.
Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Russland (Do., bei uns im Live-Ticker), bei der auch Leipziger Schüler nachhaken durften, wurde dem Linksaußen gleich zu Beginn von einem Fünftklässler eine pikante Frage gestellt. “Wie findest Du“, fragte der Schüler und korrigierte sich gleich: „Wie finden Sie, dass Mesut Özil nicht mehr für die deutsche Nationalmannschaft spielt?“ Sofort begann Sané zu grinsen, hielt einen Moment inne, blickte sich fragend zu Julian Brandt und Oliver Bierhoff (die neben Manuel Neuer und Timo Werner ebenfalls bei der PK anwesend waren) um und flüsterte etwas, das aussah wie: „Gute Frage.“
Bei Oliver Bierhoff sorgte die direkte Frage sofort für gute Laune. Er hakte direkt beim Schüler nach: „Wer ist euer Lehrer?“ Dann sagte er aufmunternd zu Sané, er solle „frei von der Leber“ antworten.
Ob es wirklich „frei von der Leber“ war, ist nicht überliefert - aber Sané wandte sich, immer noch breit grinsend, wieder dem Schüler zu und antwortete diplomatisch: „Für mich persönlich ist es natürlich schade, ich hätte gerne noch bisschen länger mit ihm zusammengespielt. Vor allem als Fußballer, aber auch als guter Freund. Leider ist es nicht mehr so. Aber ich denke, wir haben noch weitere gute Spieler hier, mit denen ich mich auch sehr gut verstehe und viel lernen kann.“
Update vom 9. November 2018, 20.55 Uhr: Auch persönlich habe Jerome Boateng sehr mit persönlichen Erfahrungen mit Rassismus zu kämpfen gehabt. Wie der Fußballspieler nun in seinem neuen Lifestyle-Magazin „Boa“ verriet, äußerte sich Fremdenfeindlichkeit bereits in seiner Kindheit in Berlin.
Demnach sei er sogar bespuckt worden: „Ich erinnere mich noch an ein Pokalspiel beim Köpenicker SC. Da ist der Vater eines Gegenspielers auf unsere Seite gekommen, hat mich die ganze Zeit beleidigt. Irgendwann habe ich angefangen zu heulen.“ Auch heute müsse er noch immer einiges über sich ergehen lassen. Demnach würde er in Bundesliga-Stadien häufiger mit Affenlauten konfrontiert werden.
Update vom 9. November 2018, 10.29 Uhr: Jerome Boateng hat in seinem neuen Lifestyle-Magazin „Boa“ von persönlichen Erfahrungen mit Rassismus berichtet. Erschreckenderweise muss er sich bis heute immer wieder mit Anfeindungen herumschlagen, wie er berichtet. Der Abwehrspieler vom FC Bayern München äußerte sich auch zum Umgang mit der Debatte um den mittlerweile zurückgetretenen Nationalspieler Mesut Özil während der WM. „Nach dem Turnier erst wurde mir klar, dass wir im Team viel mehr für Mesut hätten tun und uns öffentlich für ihn stark machen können“, gab Boateng zu. „Es ist schade, dass es dazu nicht gekommen ist.“
Özil hatte seinen Rückzug aus der DFB-Elf unter anderem damit erklärt, dass er sich im Zuge der Affäre um seine Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vom DFB nicht vor rassistischen Anschuldigungen geschützt und zum Sündenbock für das frühe WM-Aus im Sommer in Russland abgestempelt gefühlt habe.
Im Gegensatz zum DFB-Team hatte die Mannschaft der Schweden für den rassistisch beleidigten Jimmy Durmaz eine Aktion auf Facebook gestartet. „Was die Schweden gemacht haben, war wirklich stark“, so Boateng. „Da hatte ich Gänsehaut. Das fanden auch viele andere bei uns im Team top.“ DFB-intern gab es solche Überlegungen für Özil allerdings nicht. „Leider“, so Boateng. „Und dann haben wir auch schon wieder gespielt.“ Erst nach dem Aus der Nationalmannschaft bei der WM und dem Özil-Wirbel habe er realsiert,, "dass wir im Team viel mehr für Mesut hätten tun können. Es ist schade, dass es dazu nicht gekommen ist".
Update vom 9. November 2018, 10.29 Uhr: Mesut Özil polarisiert bei Experten und Fans gleichermaßen - und das nicht erst seit seinem viel diskutierten Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft. Die einen halten ihn für einen der besten Fußballer unserer Zeit, die anderen als den vielleicht am meisten überschätzten Profi der Welt. Dazu hat sich der Mittelfeld-Akteur des FC Arsenal aus London nun in einem Interview geäußert.
„Ich weiß, dass da Leute sind, die mich mögen und welche, die mich nicht mögen“, sagte Mesut Özil der englischen Daily Mail: „So läuft das im Leben. Aber für mich ist es wichtig, was die Menschen in meinem nahen Umfeld sagen. Mir ist egal, was Leute außerhalb davon denken. Es hat keinen Einfluss auf mich.“
Kritik nehme er nur von bestimmten Personen an, berichtet er weiter: „Wenn der Trainer oder auch Menschen in meinem nahen Umfeld sagen: 'Mesut, du musst dies oder das machen', höre ich zu. Ich nehme es an und arbeite daran. Aber ich höre nicht darauf, was andere sagen. Das beeinflusst mich wirklich gar nicht.“
Özil war vor allem nach dem Rücktritt aus der Nationalmannschaft heftig kritisiert worden, doch auch zuvor war oft sein „lethargisches, zielloses Auftreten“ auf dem Rasen thematisiert worden. In dieser Saison läuft es aber schon sehr gut für den 30-Jährigen, in elf Pflichtspielen erzielte er bislang vier Tore und legte eines auf.
Update vom 29. Oktober 2018: Mesut Özil ist nicht unbedingt als der Spieler bekannt, der stets überschwängliche Emotionen zeigt. Am Sonntagmittag aber entlud sich beim ehemaligen Nationalspieler seine Wut. Der Grund: Özil wurde beim kleinen Londoner Derby zwischen seinem FC Arsenal bei Crystal Palace (2:2) in der 68. Minute vorzeitig vom Feld genommen. Özils Reaktion: Nur widerwillig klatschte er mit Cheftrainer Unai Emery ab und pfefferte anschließend seine Handschuhe weg, bevor er sich auf die Bank niederließ.
„Es ist normal, nicht zufrieden zu sein“, meinte Emery später entspannt. „Ich mag Spieler wie ihn, die Charakter zeigen, wenn sie nicht gut gespielt haben.“ Als Mesut Özil vom Feld ging, hatte es noch 2:1 für Arsenal gestanden, doch Luka Milivojevic glich für Palace in der 83. Minute aus. Damit riss Arsenals Siegesserie nach elf Pflichtspielen. Ein gebrauchter Tag für Özil.
Update vom 26. Oktober 2018: Fußball-Star Mesut Özil verspottet seine Kritiker. „Ich lache nur darüber“, betonte der ehemalige deutsche Nationalspieler im Interview mit Sky Sports UK. Der 30-Jährige ist sich sicher: „Entweder Leute mögen mich oder nicht. Ich bin nicht mehr der Jüngste, aber ich habe mit 16 oder 17 angefangen, professionell zu spielen und es ging Auf und Ab.“
Den ehemalige Nationalspieler lasse haltlose Kritik kalt, sie beeinflusse ihn nicht. „Ich höre nur auf meinen Trainer und Leute, die mir Dinge direkt ins Gesicht sagen. Also natürlich, wenn ich schlecht spiele, weiß ich das, so wie ich weiß, wenn ich gut spiele“, sagt Özil.
Für den ehemaligen Profi von Real Madrid steht die Meinung des Trainers im Vordergrund. Der Coach könne bei Problemen immer helfen. „Aber wenn Leute einfach nur schlecht über mich sprechen, um in der Zeitung zu stehen, dann weiß ich das, und es interessiert mich nicht.“
Seinen Siegeswillen hat er im Blut, hebt Özil hervor. „Ich habe immer Motivation, besonders vor den Spielen - ich will alle Spiele gewinnen und ich hasse es zu verlieren, auch im Training bin ich aggressiv, weil ich immer gewinnen will." Im Juli hatte er seine Karriere in der Nationalelf nach 92 Einsätzen für beendet erklärt.
Schrecklich: Heli-Unglück! Hubschrauber von Leicester-Boss neben Stadion abgestürzt – Video zeigt Flammeninferno
Update vom 24. Oktober 2018, 12.10 Uhr: Dass Mesut Özil ein Herz für seine Fans hat, ist bekannt. Der Weltmeister von 2014 hat immer wieder seine Großzügigkeit und seine Anteilnahme unter Beweis gestellt. Während seiner Zeit beim FC Arsenal traf der Mittelfeldspieler immer wieder einen kleinen Jungen namens Charlie. Der Gunners-Supporter ist traurigerweise an Krebs gestorben. Özil postete auf Instagram drei Fotos mit dem Fan.
Özil schrieb: „Es sind traurige Nachrichten, dass mein Freund und großer Arsenal-Fan Charlie nach seinem langem Kampf gegen Krebs gestorben ist. Ruhe in Frieden, wir werden dich sehr vermissen, Charlie.“ Am Ende fügte der 30-Jährige auch ein Herz an.
Update vom 23. Oktober 2018, 8.24 Uhr: Was wurde Mesut Özil nicht für seine Leistungen bei der Weltmeisterschaft in Russland kritisiert. Rassismusvorwüfe gegenüber dem DFB veranlassten ihn zu seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft. In der Premier-League hingegen zeigte der 30-Jährige zuletzt gute Leistungen. Auch als Kapitän. Beim 3:1-Sieg gegen Leicester City wuchs Özil nun förmlich über sich hinaus. Traum- und Kombinationsfußball par excellence. Das erste Tor erzielte er selbst, das dritte bereitete er vor und auch am zweiten Treffer war der Mittelfeld-Star der „Gunners“ maßgeblich beteiligt. Und als ob der Abend für Özil nicht eh schon perfekt genug war, brach er zudem auch noch einen alten Rekord seines ehemaligen WM-Trainers Jürgen Klinsmann. Mit seinem 30. Premier-League-Treffer überholte Özil Jürgen Klinsmann und Uwe Rösler (beide 29 Treffer) und ist nun der beste Deutsche der Premier-League-Geschichte. Auf seinem Twitter-Account freute sich Özil über den Abend und bezeichnete die Leistung von Arsenal als „sexy“.
Der Berater von Mesut Özil, Erkut Sögüt, hat wieder einmal ausgeteilt. Bekanntlich ist Sögüt ein Mann der ehrlichen Worte. Manche Aussagen von ihm lassen aufhorchen. An der Heinrich-Heine-Universität in Düssesldorf hielt er laut einem Bericht der Bild einen Vortrag und ging dabei auf die Vereine los.
„Ich habe noch nie verstanden, warum Vereine Berater brauchen. Die Berater, die die Lizenz haben, Spieler zu vertreten, können auch Vereine vertreten. Es gibt auch Berater, die keine Spieler haben. Die kennen nur die richtigen Leute im Verein. Es wird immer wieder gesagt, Berater sind die Bösen. Ich garantiere euch: Die Bösen sitzen im Verein!“, so Sögüt.
Der Berater begründet seine Meinung: „Es gibt schlechte Berater, aber die wird es solange geben, wie die Leute in den Vereinen mit diesen Beratern kooperieren. Wenn die Leute in den Vereinen diese Berater nicht hinzuziehen, dann gibt's die auch nicht. Das wollen die aber nicht – einige Sportdirektoren, einige Vorstandsvorsitzende. Die brauchen die Berater. Wofür?“, fragt sich Sögut.
Er führt seine Überlegungen am Beispiel Kick-Back-Geschäfte (Vereinsmanager zahlen Gelder an Agenten und lassen sie aufs Privat-Konto fließen) aus: „Die müssen auch Geld verdienen. Warum gibt es keine Vorschriften, die besagen: Wenn jemand im Verein durch Kick-Backs verdient, wird er ein Leben lang von der Arbeit in Vereinen ausgeschlossen. Es gibt nicht mal vereinsrechtliche Strafen dagegen, wenn ein Sportdirektor Geld von einem Spielerberater kassiert.“
Wie das genau abläuft, hat er den Studenten in Düsseldorf auch erzählt. „Das Geld fließt aus der Vereinskasse raus, ab zum Berater, dann gibt's Konten in der Schweiz oder den Cayman Islands und dann fließt das Geld zurück. Das ist die Realität! Die Vereine machen das große Geld, nicht die Berater. Die Vereine haben Angst, wenn man darüber redet“, so Sögüt empört.
Update vom 17. Oktober, 10.24 Uhr: Mesut Özil spielte rund fünf Jahre unter der Regie von Arsène Wenger beim FC Arsenal. Der Coach verließ die Gunners im Sommer 2018 - nach 22 Jahren. Mit Blick auf die Özil-Affäre um dessen Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft möchte sich der Franzose nicht einmischen. „Das ist mehr politisch als sportlich“, meint Wenger im Interview mit der Sport Bild. „Sehr sensibel zwischen Türken und Deutschen. Özil ist ein Superfußballspieler, war nicht der Schlechteste bei der WM. Ich habe nicht geliebt, dass er beim DFB aufgehört hat. Die Deutschen respektieren, was er geleistet hat.“
Wenger ist also der Meinung, dass der früherer Bremer und Schalker seine DFB-Karriere hätte fortsetzen sollen, „weil ein kleines Stück an Motivation verschwindet, wenn man weiß, dass man nicht bereit sein muss für WM und EM. Ich liebe es, wenn der Spieler so gut wie möglich ist. Wenn er nicht auf internationalem Niveau spielt, geht ein bisschen verloren.“ Wenger geht sogar noch weiter: „Ich glaube, dass Deutschland Özil braucht. Ich hoffe, das Löw ihn überzeugen kann, dass er zurückkommt.“
Fakt ist: Özil hatte sich eine Hintertür für ein DFB-Comeback offen gelassen. Er wolle so lange nicht mehr für die Nationalmannschaft spielen, wie er das Gefühl von Rassismus verspüre. Bundestrainer Joachim Löw hingegen hatte eine Rückkehr Özils vor allem nach der bis heute nicht erfolgreichen Kontaktaufnahme mit dem Arsenal-Profi ausgeschlossen.
Update vom 16. Oktober, 8.24 Uhr: Mesut Özil hat die Geburtstagsgrüße vom DFB gesehen und darauf geantwortet. Er hat sich dabei auch an die Mannschaft gewendet und „Viel Erfolg“ für das Spiel gegen Frankreich gewünscht.
Achtung Satire! fnp.de* hat sich einen kleinen Spaß erlaubt und einen nicht ganz ernst gemeinten Einblick in Reinhard Grindels Smartphone gegeben.
Update vom 15. Oktober, 16.10 Uhr
Das hatte sich der DFB wohl auch anders vorgestellt. Unabhängig der Vorgeschichte der letzten Monate gratulierte der deutsche Fußballverband Ex-Nationalspieler Mesut Özil per Twitter am 15.10. zum Geburtstag - und kassierte dafür prompt einen kleinen Shitstorm.
Immer wieder ist in den Kommentaren der User unter dem Post von „Heuchlern“ die Rede. Ein User bezeichnet den Gruß als „peinlich“, ein anderer als „erbärmlich“.
Özil hatte nach dem desaströsen Vorrunden-Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Russland seinen Rücktritt erklärt und zudem Rassismus-Vorwürfe erhoben. Auf Rückendeckung seitens des Verbands wartete der mittlerweile 30-Jährige damals vergeblich.
Zuvor hatte der Arsenal-Star mit einem Bild, auf dem er gemeinsam mit Nationalspieler Ilkay Gündogan und dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan zu sehen ist, für große Aufregung gesorgt.
Update vom 15. Oktober, 10.57 Uhr: Mesut Özil hat am 15. Oktober Geburtstag. Genau vor 30 Jahren erblickte der Weltmeister von 2014 das Licht der Welt. Da gehört es sich natürlich auch, dass der DFB dem Ausnahme-Fußballer zum Freudentag gratuliert.
„Happy Birthday, Weltmeister“, sagte der DFB und markierte die offizielle Twitter-Seite des nun 30-Jährigen. Über eben diesen Account verkündete Özil damals seinen Rücktritt in einem mehrteiligen Post.
Update vom 13.10. 2018 17.00 Uhr
Ganz unter dem Motto ‚Früher war alles besser‘ hat Ex-Nationaltorhüter Uli Stein zum Rundumschlag gegen die heutige Spielergeneration im Profi-Fußball ausgeholt. Im Interview mit der BILD bekommt unter anderem Ex-Nationalspieler Mesut Özil sein Fett weg. Auf die Frage, ob er den Arsenal-Star mit zur WM 2018 in Russland genommen hätte, ätzte Stein: „Nein, ich hätte auch Gündogan nicht mitgenommen. Özil hat in den letzten Jahren überhaupt nichts mehr geleistet in der Nationalmannschaft. Man hat es auch bei der WM gesehen. Er hat das Spiel verschleppt und langsam gemacht.“
Doch damit nicht genug. Auch an der Art und Weise von Özils Rücktritt lässt Stein kein gutes Haar. „Ich weiß, dass das Statement nicht von ihm verfasst ist. Das hat ihm einer seiner Berater geschrieben“, so der Ex-Torwart, der in seiner aktiven Karriere unter anderem für den HSV und Eintracht Frankfurt auflief: „Ich glaube auch, dass Özil bis heute nicht weiß, was in seinem Statement steht. Deswegen vermeidet er auch jeden Kommentar dazu.“
Özil hatte seinen Rücktritt aus dem DFB-Team über seine Social-Media-Kanäle auf Twitter und Instagram erklärt.
Der 29-Jährige ist jedoch nicht der einzige deutsche Spieler, den sich Stein zur Brust nimmt. Torhüter Loris Karius, der sich im Champions-League-Finale 2018 im Trikot des FC Liverpool zwei katastrophale Fehler leistete, sei es „wohl wichtiger, schöne Bilder auf Instagram und Facebook zu posten, als Leistung auf dem Platz zu bringen.“ Die Diagnose, dass Karius, der aktuell an Beşiktaş Istanbul ausgeliehen ist, während des Finals gegen Real Madrid eine Gehirnerschütterung in einem Zweikampf mit Sergio Ramos erlitten habe, sei sogar „noch schlimmer als seine Patzer“ gewesen. „Darüber habe ich nur lachen können. So etwas habe ich in meinem Leben noch nie gehört“, sagte Stein.
Insgesamt seien die Profis von heute für den Ex-Torwart „keine Kerle mehr“, sondern „Warmduscher“.
Update vom 12.10. 2018 12.19 Uhr
Ex-Nationalspieler Mesut Özil scheint ein neues Hobby zu haben. Der Star des FC Arsenal ist unter die Zocker gegangen! Genauer gesagt sogar unter die Videospiel-Streamer. Am Donnerstagabend ließ er seine Fans zum ersten Mal über das Live-Streaming-Videoportal „Twitch“ daran teilhaben, wie er sich durch virtuelle Welten kämpft.
Und Özil zockte nicht, wie man bei einem Fußballprofi vielleicht vermuten könnte, das neue FIFA 20. Nein, das Spiel seiner Wahl ist: Fortnite! Das Survival-Game, das im Sommer letzten Jahres auf den Markt kam, hat mittlerweile einen internationalen Hype ausgelöst. Im Juni gab Entwickler „Epic Games“ bekannt, dass im kostenlosen Battle-Royal-Modus inzwischen über 125 Millionen Spieler bestätigt sind.
Lesen Sie auch: Nationalstürmer stellt sich vor BVB-Star: „Götze wird sehr viel Unrecht getan“
Bereits im Vorfeld hatte Özil auf Twitter und Instagram seinen Fortnite-Auftritt angekündigt. Über zwei Stunden konnte man auf Twitch Özil sowohl vor der Kamera als auch seinen Gaming-Screen live verfolgen.
Und der Deutsche hatte sichtlich Spaß. Manchmal gereizt, manchmal in heller Aufregung rief er seinen Mitspielern immer wieder Kommandos zu. Ein Neuling in der Fortnite-Welt scheint der 29-Jährige, der nach seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft während der Länderspielpause offensichtlich Zeit für neue Hobbys hat, nicht zu sein.
Inwieweit Özil seine Gaming-Karriere fortsetzen wird, bleibt abzuwarten. Allerdings müssen seine Fans wohl keine Angst davor haben, den Fußballprofi vor dem Screen zu verpassen. Auch seine zukünftigen Auftritte wird Özil höchstwahrscheinlich auf seinen Social-Media-Kanälen teilen.
News vom 11.10. 2018 15.51 Uhr
"Ich war wie viele andere Leute auch überrascht, dass er seinen Job behalten hat. Er hat lange mit dem Team gearbeitet. Manchmal funktioniert es einfach nicht mehr, wenn jemand so lange mit einer Mannschaft zusammen ist wie er", sagte der frühere Nationalmannschaftskapitän Ballack der Deutschen Welle.
Letztlich sei Löw für das Scheitern verantwortlich zu machen und sollte "professionell genug sein", um die richtigen Konsequenzen für seine Zukunft zu ziehen, ergänzte Ballack: "Es war ganz offensichtlich, dass einige Spieler nicht auf der Höhe waren. Und man konnte es schon vorher sehen, dass eine oder mehrere Positionen nicht optimal besetzt waren. Deshalb sollten die Verantwortlichen beurteilen, ob Löw immer noch der richtige Mann ist."
Ballack (42) kritisierte auch das Vorgehen der DFB-Spitze um Präsident Reinhard Grindel, Löw voreilig das Vertrauen ausgesprochen zu haben. "Die Weltmeisterschaft war eine große Enttäuschung, und dafür gab es Gründe. Man sollte sie ernsthaft analysieren und nicht sagen 'Wir analysieren das', während in Wahrheit bereits beschlossen ist, am Trainer festzuhalten. Das ist keine echte Analyse", sagte er.
Nach Ballacks Meinung hat auch die Affäre um die Fotos der Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan ihren Teil zum WM-Aus in der Vorrunde beigetragen. "Niemand braucht so etwas vor einer Weltmeisterschaft", sagte er. Ballack empfahl Özil, sich auf den FC Arsenal zu konzentrieren. Fußballer sollten "Schlagzeilen auf dem Spielfeld machen, nicht abseits davon".
Ballack war 2002 Vize-Weltmeister und von 2004 bis 2010 Kapitän der Nationalmannschaft. Er schied im Unfrieden aus der DFB-Auswahl, nachdem Löw das Amt des Kapitäns an Philipp Lahm übertragen hatte.
Endlich: Auf diese Neuerung bei Fortnite für Android haben Spieler lange gewartet.
tlm/sid/dpa
*fnp.de und tz.de Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.