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Wiesbadener Spieler feiern ausgelassen den Sieg.

Wiesbaden will nach Pokal-Überraschung in Liga angreifen

Nach den intensiven 120 Minuten war Rüdiger Rehm geschafft, aber auch glücklich und angriffslustig. Bereits wenige Augenblicke nach dem 3:2 (1:1, 1:0)-Erfolg nach Verlängerung in der ersten Rundes des

Nach den intensiven 120 Minuten war Rüdiger Rehm geschafft, aber auch glücklich und angriffslustig. Bereits wenige Augenblicke nach dem 3:2 (1:1, 1:0)-Erfolg nach Verlängerung in der ersten Rundes des DFB-Pokals gegen Zweitliga-Spitzenreiter FC St. Pauli richtet der Coach des SV Wehen Wiesbaden seinen Blick schon wieder nach vorn.

„Es geht darum, die 120 Minuten aus den Beinen zu schütteln und ähnlich intensiv aufzutreten und die gleiche Leidenschaft an den Tag zu legen in der Liga. Ich hoffe, meine Mannschaft kann daran anknüpfen”, sagte Rehm. „Wir müssen die Basics auf den Platz bringen. Dann kommen wir auch in der Liga wieder in die Spur.” In der 3. Liga sind die mit zum engeren Favoritenkreis für den Aufstieg zählenden Hessen seit drei Spielen sieglos und belegen den 14. Platz.

Zunächst war aber erst einmal Feiern angesagt. Vor 10 007 Zuschauern stand es nach 90 Minuten durch Tore von Sören Reddemann (35.) und Paulis Richard Neudecker (51.) 1:1. In der zusätzlichen Spielzeit trafen Manuel Scheffler (103.) per Foulelfmeter und Niklas Schmidt (105.) für die Hessen. St. Pauli schaffte durch Christopher Avevor (109.) nur noch den Anschluss.

„Das war ein unglaublich tolles Spiel. Wir waren der glücklichere Sieger von zwei hervorragenden Mannschaften”, erklärte Rehm. Der 39-Jährige war sich sicher, dass die Zuschauer glücklich nach Hause gegangen sind. „Weil sie so etwas hier noch nicht so oft gesehen haben.”

(dpa)

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