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Bei den Löwen Frankfurt klapp es gerade auf dem Eis. (Symbolbild)

Löwen Frankfurt

2:0-Triumph gegen Crimmitschau – Löwen nur noch einen Sieg vom Halbfinale entfernt

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Grund für Jubel bei den Löwen Frankfurt: Nach einem 2:0 über Crimmitschau sind die Frankfurter in den Play-Offs nur noch einen Sieg vom Halbfinale entfernt.

Frankfurt - Die Löwen Frankfurt haben auch das dritte Spiel der Play-off-Viertelfinalserie gewonnen. Nun benötigt der Hauptrunden-Primus nur noch einen Sieg, um in das DEL2-Halbfinale einzuziehen. Dieser könnte schon am Sonntag in Crimmitschau gelingen. Ansonsten hätten die Löwen den nächsten Matchball am Dienstag am Ratsweg. Dort bejubelten im dritten Spiel der Best-of-Seven-Serie 5516 Zuschauer den 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)-Triumph über die Eispiraten aus Westsachsen.

Die Löwen begannen sofort aggressiv, mit viel Zug zum Tor. Für die erste Chance gesorgt hat die Skokan-Reihe, doch Brett Breitkreuz traf den Rebound im Slot nicht. Dominik Meisinger traf nur das Außennetz, Ed Lewandowski hat eine Sekunde zu lang gezögert. Man merkte den Frankfurtern aber an, dass sie konzentriert und auf einen früher Führungstreffer aus seien. Überragend agierte vor allem die vierte Reihe, die meistens gegen das stärkste Crimmitschauer Sturm-Trio spielte und dieses dominierte!

Die vierte Löwen-Formation hatte auch die zwei nächsten großen Chancen, doch Torhüter Sebastian Albrecht, der erstmals in der Serie bei Crimmitschau zwischen den Pfosten stand, meisterte die Situation jeweils sicher. Auf der anderen Seite musste Ilja Andryukhov sein Können zum ersten Mal nach einem Schuss von Carl Hudson in der 10. Minute zeigen.

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Die Gäste beschränkten sich weitgehend darauf, den Raum vorm eigenen Tor dicht zu machen. Obwohl die Löwen oft eine Lücke dazwischen fanden, stand es aber immer noch 0:0. Die Chancenauswertung war das große Manko. Dann beging Dalton Yorke ein dummes Foul, musste fünf Minuten vor der Seine auf die Strafbank. Andryukhov rettete glänzend gegen den freien Patrick Pohl, auch bei Schüssen von Julian Talbot und Hudson reagierte der Deutsch-Russe stark.

Kaum komplett, übernahmen die Löwen wieder die Regie, nur das Tor wollte und wollte nicht fallen. Es fiel dann 2:34 Minuten nach dem Wiederbeginn. Recht kurios. Maximilian Eisenmenger zog von rechts alleine aufs Tor. Dem bis dahin überragenden Albrecht rutschte der Puck durch den Handschuh und eierte langsam über die Torlinie.

Das anschließende Unterzahlspiel überstanden die Frankfurter schadlos, doch auch als sie gleich danach selbst mit einem Mann mehr auf dem Eis waren, sprang nichts Zählbares heraus. Als auf jeder Seite ein Spieler in der Kühlbox saß, musste Andryukhov nach einem Fehler der Routiniers Dan Spang und Ed Lewandowski artistisch gegen den Ex-Löwen Felix Thomas retten.

Das Spiel war nur optisch ausgeglichener. Die Gäste störten früher, versuchten ihrerseits auch offensiv Akzente zu setzen. Im Schlussdrittel ein ähnliches Bild. Die Begegnung verlief ausgeglichen. Frankfurt kam nicht mehr so häufig zu Chancen. Eine bot sich Adam Mitchell, der im Powerplay von Max Faber super angespielt wurde, mit seinem Direktschuss aber an Albrecht scheiterte.

Die Erlösung kam in der 52. Minute. Mitchell passte quer auf die blaue Linie, wo Dan Spang mit einem harten Direktschuss in den Winkel das 2:0 erzielte. Zwei Minuten vor Schluss verließ Albrecht seinen Kasten, die Löwen verfehlten das verwaiste Tor mehrmals, verteidigten aber gegen die sechs Feldspieler erfolgreich.

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