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Eishockey

5:0: Löwen-Rudel flößt dem EHC Freiburg Respekt ein

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Die beiden letzten Auswärtsspiele konnten die Wölfe Freiburg gewinnen, aus Frankfurt fuhren sie mit einer bitteren 5:0-Packung heim. In der Tabelle lagen zwischen den beiden Kontrahenten nur drei Teams, auf dem Eis waren es Welten. Der Sieg der in allen Belangen überlegenen Löwen hätte noch höher ausfallen können.

Der Tabellenzweite trat bis auf Torwart Felix Bick, der aus persönlichen Gründen nicht dabei war, vollzählig an, mit kompletten vier Reihen. Da Freiburg nach nur 38 Sekunden einen Spieler auf der Strafbank hatte, stand Wölfe-Keeper Jimmy Hertel sofort im Mittelpunkt. Der Volleyschuss von Dan Spang verfehlte das Gehäuse nur knapp, der Knaller von Mike Fischer prallte vom Pfosten ab. Auch als die Breisgauer wieder vollzählig waren, spielte sich das Geschehen nur vor ihrem Tor ab. Eine Riesenchance hatte der glänzend von Maximilian Eisenmenger angespielte Dominik Meisinger, doch seine Direktabnahme fand nicht den Weg ins Tor. Nach 13 Minuten gab es das zweite Powerplay der Löwen. Ed Lewandowski spielte einen Querpass, den Verteidiger Max Faber auf der linken Seite direkt ins Netz hämmerte (15.). Die Gäste mussten auf ihre erste halbwegs brauchbare Chance bis zur 16. Minute warten. Der leicht haltbare Schuss von Christian Bauhof bereitete Bastian Kucis jedoch keine Probleme. Da war schon der nächste Schuss von Faber viel gefährlicher, doch Jimmy Hertel war zur Stelle. Dann waren die Löwen auf dem Eis mit sechs Feldspielern, wofür einer auf die Strafbank musste. Auch da konnten sich die Gäste keine klare Chance erspielen.

Mit der Leistung im ersten Drittel waren die 4049 Zuschauer zufrieden, mit der Torausbeute weniger. Bei einem Schussverhältnis von 13:4 hätten die Löwen schon höher führen können. Das kam später. Freiburg ließ sich weiterhin nicht zu mehr Offensive verführen, wahrscheinlich hofften Trainer Leo Sulak und seine Schützlinge auf einen Konter. Vergeblich. Dafür gab es eine wunderschöne Kombination zwischen Lewandowski und Max Eisenmenger, die der Letztgenannte mit dem 2:0 vollendete (47.). Erst als Tim Schüle fürs Beinstellen in die Kühlbox musste, bekam auch Kucis Gelegenheit, sein Können unter Beweis zu stellen. Gefährlich war dabei nur ein Schuss des Ex-Frankfurters Marc Wittfoth. In der 33. Minute kam es zu einer seltenen Situation: Torhüter Hertel musste vorzeitig duschen gehen. Beim Schlussmann der Wölfe brannten die Sicherungen durch: Er prügelte mit seiner Stockhand wie von Sinnen auf den am Boden liegenden Mathieu Tousignant ein. Ins Tor kam Matthias Nemec, Freiburg musste fünf Minuten lang mit vier Feldspielern auskommen. Und das nutzten die Löwen gnadenlos aus. Erst traf Goldhelm Adam Mitchell (35.), 26 Sekunden später Max Faber.

Die Partie war gelaufen, Freiburg blieb passiv, Frankfurt kontrollierte das Geschehen. Und erhöhte in der 48. Minute durch Matt Pistilli auf 5:0.

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